Wenn es im Bäuchlein zwickt… (Werbung)

Mit Schrecken erinnere ich mich an die Zeit zurück, als ich die Stillprobleme mit Paul hatte. Paul nahm als Baby in den Augen unserer damaligen Kinderärztin nicht so gut zu. Ich hörte nicht auf mein Bauchgefühl, hatte Angst davor zu versagen (denn schließlich möchte man alles richtig machen) und begann zuzufüttern mit Pre. Für den Moment entlastete mich das Zufüttern. Paul trank schneller, da er sich weniger anstrengen musste und er nahm besser zu. Allerdings wurde aus einmal zufüttern schnell mehr, und so schlich sich eine Flasche nach der anderen ein. Mit dem Stillen war es schneller vorbei, als mir lieb war. Mit nicht einmal 4 Monaten war Paul dank meiner eigenen Unwissenheit vollständig abgestillt und ein reines Flaschenkind. Im Nachhinein hätte ich es damals definitiv anders gehandhabt. Ich hätte ihm und mir mehr Zeit und Ruhe gegeben. Einfach den Streß, den ich mir selbst gemacht hatte und auch die Kinderärztin machte, herausgenommen. Wir hätten eine so wundervolle Stillzeit haben können, so wie ich sie später bei unseren Töchtern hatte und nun bei unserem jüngsten Sohn habe. Ich machte mir regelrecht Vorwürfe und brauchte einige Zeit, um dies zu verarbeiten. Da Paul auch sehr oft Verstopfungen und Bauchschmerzen (Blähungen) hatte, war das schlechte Gewissen allgegenwärtig. Um die Bauchschmerzen ein wenig zu minimieren, habe ich mir viele Tipps geholt und so einiges ausprobiert. Meine drei absoluten Lieblingstipps möchte ich euch nun weitergeben.

1. Am Meisten hat Paul geholfen, wenn ich ihn getragen habe. Ich hatte ihn sehr oft im Tragetuch. Die Nähe und die Bewegungen beim Laufen linderten das schmerzende Bäuchlein. Kaum war er im Tragetuch, war er ruhig und schlief schnell ein. Anfangs dauerte das Binden ein wenig (eine Trageberatung kann ich jedem Neueinsteiger nur empfehlen), aber schnell hat man den Dreh raus und das Binden geht völlig unproblematisch und fix.

2. Ein warmes Bad half dann, wenn es besonders akut war. Ich dunkelte das Licht im Bad ein wenig ab, schaltete meine Lieblingsmusik ein (ja, auch Mamas tut die Entspannung gut) und stieg gemeinsam mit Paul in die Badewanne. Ich legte ihn auf meine Beine, das Köpfchen in meinen Schoß und massierte vorsichtig seinen Bauch mit kreisenden Bewegungen. Besonders gerne hatte er es, wenn man ihm die Ohrläppchen und das Kinn massierte. Das warme Wasser und die Massage verschafften schnelle Linderung.

3. Der Fliegergriff gehört auf jeden Fall auch mit in die Top 3, allerdings wurde dieser mehr von meinem Mann als von mir umgesetzt, weil er Paul einfach länger in dieser Position halten konnte als ich (ich bevorzuge das Tragetuch). Das Baby wird mit seinem Bauch auf den Unterarm von Mama oder Papa gelegt. Der sanfte Druck, der so auf das Bäuchlein wirkt, lässt die Bauchschmerzen im Nu vergehen.

Zum Schluss möchte ich euch noch ein wirklich niedliches Video von Milupa zeigen das uns daran erinnern soll, dem Bäuchlein unserer Kinder mehr Beachtung zu schenken. Die  Blubbern-Kampagne lädt zum fröhlichen Blubbern der Babybäuche ein. Unsere Kinder fanden es allesamt sehr lustig, wenn man ihre Bäuche geblubbert hat. Das Lachen der Kinder ist einfach unbezahlbar und spätestens wenn sie zum ersten Mal lauthals “Nochmal Bauch blubbern” kreischen, ist es um einen geschehen. Es gibt doch kein größeres Glück, als das Lachen eines Kindes. Wenn ihr mehr zur neuen Milupa Kampagne erfahren wollt, schaut vorbei unter www.Blubbern.de

Sponsored Video

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Milupa entstanden und enthält Werbung. Ich möchte euch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Stillen das Beste für euer Kind ist. Von der WHO wird empfohlen, 6 Monate ausschließlich zu stillen und anschließend nach und nach Beikost einzuführen. Darüber hinaus stillt so lange, wie ihr es für euch möchtet, denn das Stillende ist und bleibt eine ganz individuelle Entscheidung.

{lang: 'de'}

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>