Von Schnullern und Flaschen

Katharina ist noch immer ein wenig unser Sorgenkind, wenn es um das Thema Trinken geht. Sie ist 20 Monate alt, wird weiterhin gestillt und hat ein großes Saugbedürfnis, wodurch das Stillen oftmals zur körperlichen Belastung für mich wird.

Bis vor wenigen Wochen war das Stillen noch sehr präsent, was für mich Dauerstillen bedeutete. Zu dem Zeitpunkt konnte ich das Stillen nicht mehr genießen, denn meine Brüste schmerzten und ich war fix und fertig. Katharina verweigerte alle Getränke, alle Flaschen, alle Sauger und alle Tassen. Sie war ein Extrem-Stillkind, wenn man das so sagen kann.

Vor etwa 5 Wochen begann Katharina zu trinken. Von Tag zu Tag steigerte sie von sich aus die Trinkmenge und ich wurde entlastet. Ohne Stillen geht es aber noch nicht. Momentan haben wir drei feste Stillzeiten. Morgens nach dem Aufstehen kommt sie ganz kurz, zum Mittagsschlaf benötigt sie die Brust zum Einschlafen und abends ebenso. Zwischendurch kommt sie auch gelegentlich an und möchte kurz “nuckeln”. Dieses Nuckeln kann ich aber sehr gut vom Trinken unterscheiden, sodass wir das auch enorm einschränken konnten.

Zeit für ein kleines Experiment!

Ausgerüstet mit einem großen Set von NUK konnte das Experiment beginnen:

- 2 x NUK First Choice+ (150 ml)
- 2 x NUK First Choice+ (300 ml)
- 2 x NUK Teesauger (Gr. 1 + 2)
- 2 x NUK Milchsauger (Gr. 1 + 2)
- 2 x NUK Trendline Schnuller (Gr. 1 +2)

Alle Produkte sind selbstverständlich doppelt vorhanden. Einmal für Katharina und einmal für “Lenchen” (die gerade wieder wild in meinem Bauch umherhüpft).

Das Schnuller-Experiment

Was hat mir Mama da feines mitgebracht? Erst einmal auspacken und dann sehe ich mir das genauer an!“, sowas in der Art wird Katharina wohl gedacht haben, als ich ihr die Packung mit den Schnullern (Gr. 2) in die Hand drückte.

Vorsichtig öffnete sie die Packung (mit meiner Hilfe) und zog den ersten Schnuller hervor. Es folgte ein skeptischer Blick zu mir und dann wieder zum Schnuller. Sie runzelte die Stirn und sah verwirrt aus. Mit ihren zarten Fingern untersuchte sie “das Teil” ganz genau und betrachtete es von allen Seiten. Ehrlich gesagt machte ich mir keine große Hoffnung, dass Katharina Verwendung für das “fremdartige Teil” finden würde, denn sie war bis dato schnullerfrei und verweigerte sämtliche Modelle von den unterschiedlichsten Herstellern.

Gegen meine Erwartungen steckte sich Katharina den Schnuller in den Mund und “nuckelte” vorsichtig daran. Plötzlich machte es “Plopp” und der Schnuller flog im hohen Bogen durch das Zimmer. Die kleine Maus begann zu lachen, robbte dem Schnuller hinterher und führte ihn erneut zum Mund. Das Ploppen wiederholte sie daraufhin mehrfach und machte sich einen Spaß daraus, den Schnuller fliegen zu sehen. Nachdem das Spiel beendet war führte sie ihn erneut zum Mund, lachte mich an und war zufrieden.

Und weil es so schön war und die kleine Maus gar nicht genug bekommen konnte, gab es direkt die doppelte Portion. Ein bisschen Spaß muss einfach sein!

Damit ihr die Schnuller im neuen Mädchen-Design komplett bewundern könnt, gibt es natürlich auch noch zwei Fotos. Mit einem Klick auf das jeweilige Foto wird es euch vergrößert angezeigt.

Fazit vom Schnuller-Experiment:
Katharina wird mit Sicherheit kein aktives Schnullerkind mehr und das verlange ich auch nicht von ihr. Die Schnuller kommen dennoch regelmäßig zum Einsatz, nämlich dann, wenn Katharina meine Brust nicht zum Trinken, sondern zum Dauernuckeln benutzen möchte.

Das Flaschen-Experiment

Wer kennt sie nicht, die Flaschen von NUK? Wir kennen sie schon lange, daher gibt es eine kleine Vorgeschichte.

Unsere NUK Flaschen-Vorgeschichte

Paul wurde nicht lange gestillt. Bereits nach vier Monaten stiegen wir auf Pre-Nahrung um und verwendeten ausschließlich Flaschen und Sauger von NUK. Er akzeptierte keine anderen.
Als Paul “älter” wurde, nahm seine Ungeduld beim Trinken zu. Die Sauger zogen sich zusammen und ich musste Paul ständig von der Flasche lösen, damit der Sauger wieder Luft ziehen konnte.

Die neuen NUK Flaschen/Sauger im Alltag

Die Produkte von NUK sind allesamt schadstofffrei und unterliegen genauen Qualitätskontrollen. In den letzten Jahren hat sich aber einiges getan. Nicht nur die Flaschen wechselten ihr Design, sondern vor allm die Sauger wurden optimiert. Die Form der Sauger ist kiefergerecht und der mütterlichen Brust nachempfunden. Das weiche Material ist besonders angenehm für Baby’s Gaumen und ermöglicht ein gutes Trinken.

Ich bin verliebt in das neue Pusteblumen-Design für Mädchen. Es ist schlicht, verspielt und nicht kitschig. Aber es gibt die Flaschen natürlich auch in vielen weiteren Designs, die ihr u.a. im offiziellen NUK Shop bestaunen könnt. Ein eigener NUK-Shop? Das war für mich auch neu, denn bisher habe ich solche Produkte nur in der örtlichen Drogerie gekauft. Leider hatte man da oft Pech, dass das Wunsch-Design bereits vergriffen, oder eben gar nicht erst vorrätig war.

An der Seite befindet sich eine Skala, damit die Trinkmenge genaustens dosiert und kontrolliert werden kann. Bei uns beudetet das: Großes Kind, große Menge, volle Flasche!

Jede Flasche wird samt einem Sauger, einem Deckel und einem Einlegeplättchen geliefert. Das Plättchen leistet bei uns sehr nützliche Dienste, denn dadurch kann die Flasche auslaufsicher verschlossen werden.

Einfach auflegen und Sauger draufschrauben, schon kann nichts mehr auslaufen. Wir haben wirklich sehr heftig geschüttelt und denoch ging kein einziger Tropfen daneben.

Am Wichtigsten ist aber vor allem, wie das Kind mit den Flaschen zurechtkommt. An den NUK Flaschen gefällt mir besonders die schlanke Form, wodurch sie gut in der Hand liegt. Ein Baby muss seine Flasche nicht selber halten und sollte dies auch nicht unbedingt tun. Kinder ab einem Jahr wollen allerdings vieles alleine machen und genauso so ist es derzeit bei Katharina.

Ich habe das Gefühl, dass die Sauger durch die optimierte Form auch besser “Luft ziehen” können beim Trinken. Jedenfalls hatten wir bisher mit Katharina noch nicht das Problem, dass sich die Sauger zusammengezogen haben.

Früher haben wir die Flaschen von Paul jeden Abend in den Vaporisator gesteckt. Selbstverständlich wurden die Flaschen ausgespült und mit der Bürste gereinigt, bevor sie in den Vaporisator gekommen sind. ;) Diese Art der Reinigung ist mittlerweile bei uns nicht mehr nötig, weshalb eine normale Reinigung in der Spüle absolut ausreichend ist. Trotz häufiger Reinigung sieht man den Flaschen nichts an. Die Aufdrucke halten bombenfest und auch das Material ist nach wie vor makellos.

Fazit zum Flaschen-Experiment:
Milch würde Katharina nicht anrühren aus der Flasche, aber bei Tee oder verdünntem Saft sieht es schon wieder ganz anders aus. Die NUK-Flaschen waren uns eine große Hilfe, um Katharina an das Trinken zu gewöhnen und dadurch die tägliche Trinkmenge zu steigern. Für mich bedeutet das, ich muss weniger stillen!

Die kleinen Schnuller und Flaschen stehen startklar im Schrank und warten auf ihren Einsatz, wenn “Lenchen” da ist. Ich bin schon gespannt, ob die Kleine einen Schnuller akzeptieren wird.

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 Das bin ich - Franzi, 26 Jahre jung und die Mama von Katharina, Paul und Marlene. Außerdem bin ich Tragemama, Stillmama, Organisationstalent, Familienbett-Befürworterin und schreibe seit Januar 2010 in diesem Blog über unseren alltäglichen Wahnsinn mit drei kleinen Schlafräubern.


  • Citygirl28

     Halli Hallo, hast nun eine neue Leserin denn dein Blog gefällt mir sehr
    gut. Ich habe auch einen Produkttesterblog auf dem ich Firmen aufliste
    die Produkttester suchen. Schau doch mal vorbei. LG Desiree von
    http://www.wir-testen-und-berichten.de

  • Anonymous

    Die Schnullerszene, die du da bei Katharina beschrieben hast, hatten wir ganz genau so auch :-) Stillkinder sind da oft sehr ähnlich. Bei uns war es aber so extrem, dass die Laus weder Schnuller noch Flasche angerührt hat. Das Einzige, worauf sich die Dame einlässt ist, wenn ich Wasser in der Nuckelflasche transportiere und ihr dann zum trinken den Deckel abschraube :-) Wäre froh gewesen, sie hätte nen Schnuller genommen, denn den kann die Schnullerfee holen, das Däumchen nicht :D