Paulchens kleine Welt

Schmerzen beim Stillen lindern

Könnt ihr euch noch erinnern, als ich euch neulich von unseren Still-Problemen berichtet habe? Zwischenzeitlich war es besser geworden, aber seit einigen Tagen ist es schlimmer als je zuvor. Heute war so ein Tag, da wäre ich fast verzweifelt. Ich pendelte zwischen Windelwechseln, Stillen, Schlafen legen, Trösten und Spielen hin und her.

Katharina zahnt wie verrückt und hat es momentan nicht leicht. Erst ließen die Zähne Ewigkeiten auf sich warten, bis endlich der erste Zahn kam. Der zweite folgte kurz darauf. Ich habe heute mal nachgeschaut und gesehen, dass sie nun 4-5 Zähne auf einmal bekommt. Ihr Schlafrythmus ist völlig durcheinander gekommen (meiner übrigens auch). Sie schläft extrem wenig, ist unruhig und hat ständig die Finger im Mund.
Dazu kommt, dass sich ihr Trinkverhalten noch immer nicht geändert hat und weiterhin sämtliche Flaschen, Tassen, Sauger und Getränke verweigert. Egal was wir probieren, sie nimmt es nicht. Durch das Zahnen wird sie täglich alle 1-2 Stunden gestillt und das zerrt an den Kräften. Teilweise sitze ich abends auf dem Sofa und die Brust brennt höllisch. Ich weiß nicht, ob ihr euch die Schmerzen auch nur annähernd vorstellen könnt. An manchen Tagen ist es so schlimm, dass ich am Liebsten aufhören würde mit dem Stillen, aber solange Katharina nichts weiter trinkt geht es nun mal nicht anders.

Außerdem hatte sie eine Angewohnheit, die mir die Tränen in die Augen trieb. Eine zeitlang hat sie beim Stillen ständig gebissen und sich mit ihren Fingernägeln an der Brust festgekrallt. Ich habe dann immer laut “Aua” gerufen, sodass sie sich ein wenig erschrocken hat. Anders wusste ich mir nicht zu helfen. Zum Glück hat es geklappt und sie hat sich das Beißen abgewöhnt.

So konnte es nicht weitergehn, daher habe ich mir in meiner Verzweifelung ein besonderes Stillöl gegönnt. Ich möchte gleich dazu sagen, dass es sich bei diesem Öl nicht um ein Massenprodukt aus der Drogerie, sondern um ein sehr hochwertiges Produkt handelt. Dementsprechend war es vom Preis her etwas teurer (18,00 €), aber für mich war es immerhin eine Chance die Schmerzen zu lindern.

Das Öl wurde von spirit of oil, einem kleinen österreichischen Shop, angefertigt. Für die Herstellung aller Produkte werden ausschließlich natürliche Öle und Essenzen verwendet.

Die Gründerin von spirit of oil, Dr. Isabelle Krause, legt höchsten Wert auf die Qualität der Produkte. So werden sämtliche Produkte immer frisch bei Bestellung hergestellt. Was mich aber wirklich begeistert hat, war die Beratung, die ich durch spirit of oil erfahren habe. Per Email habe ich von meinen Beschwerden und Problemen erzählt. Daraufhin hat man ein Öl für mich hergestellt, dass genau auf meine Bedürfnisse abgestimmt wurde.

In einer kleinen edlen Flasche wurde das Öl geliefert. Ich konnte es kaum erwarten das Öl endlich auszuprobieren. Für mich war es wie ein letzter Strohhalm an den ich mich klammerte, damit die Schmerzen endlich ein Ende haben.

Der Geruch erinnert mich irgendwie ein wenig an Fenchel-Tee und gefällt mir richtig gut. Er ist zwar intensiv, aber keinesfalls aufdringlich oder gar penedrant. Ich habe das Öl in den letzten Tagen mehrmals täglich angewendet. Für eine Anwendung reichen bereits wenige Tropfen, denn das Öl ist äußerst ergiebig. Auf der Haut wird es schnell warm und fühlt sich sehr gut an.

Das Öl lässt sich super einreiben und zieht schnell ein. Es entsteht kein klebriger Film, was ich von meinen bisherigen Pflegeölen nicht kannte. Die Brust “entspannte” und auch das Brennen ließ nach wenigen Anwendungen nach. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Öl solch ein Wunder bewirken kann. Die Schmerzen sind nicht völlig verschwunden, aber ich merke einen deutlichen Unterschied zu vorher. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Brustwarzen nicht mehr trocken und rissig sind und das Stillen dadurch für mich angenehmer geworden ist.

Das Stillen wird durch das Öl kein bisschen beeinflusst. Weil das Öl frei von künstlichen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe ist, habe ich auch keine Bedenken Katharina direkt wieder an die Brust zu lassen. spirit of oil verzichtet zudem auf Stabilisatoren, Rohstoffen aus Mineralöl, PEGs und tierischen Rohstoffe.

Ich hoffe sehr, dass ich anderen stillenden Müttern ein wenig Mut machen konnte. Ihr könnt euch jederzeit an spirit of oil wenden und euch beraten lassen. Mir hat das Öl sehr geholfen und werde es mir demnächst auch wieder nachkaufen müssen.

Alle Frauen, die gerne entspannen, oder etwas für ihre Schöhnheit tun möchten, werden mit Sicherheit das ein oder andere Produkt für sich entdecken. Bei spirit of oil gibt es nämlich nicht nur Pflegeprodukte für Stillende, sondern auch für Frauen, Schwangere, Kinder und Babys.

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Geschrieben am 30.11.2011 um 0:10 von Franzi - Baby,Mama

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Ökolinchen

Wir behüten unsere Kinder, achten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und kaufen überwiegend Lebensmittel in Bio-Qualität. Doch wie sieht es mit der Kleidung aus? Welche Kleidung ist die Beste für empfindliche Kinderhaut? Vor einigen Jahren war mir das noch völlig egal, aber seitdem Katharina und Paul auf der Welt sind hat sich nicht nur mein Leben völlig verändert, sonder auch meine Einstellung gegenüber Mode.

Kindermode spielt für uns eine große Rolle. Entscheidend ist nicht nur die Optik und der Preis, sondern dass die Kleidungsstücke schadstofffrei sind. Mit Ökolinchen haben wir einen Onlineshop gefunden, der genau solche Mode zu moderaten Preisen anbietet. Es ist ein altes Vorurteil, dass ökologische Kinderkleidung altbacken und überteuert ist. Wenn man sich auf dem Markt umsieht wird man schnell die farbenfrohe Vielfalt erkennen. Das Sortiment besteht aus ökologischer Kindermode von namhaften Herstellern, aber auch schicke und außergewöhnliche Strickmode findet man bei Ökolinchen.

Katharina hat aktuell ein absolutes Lieblingsoutfit von Ökolinchen. Das Outfit besteht aus einem supersüßen Oberteil, auf dem sich vorne eine Teetassen-Applikation befindet und einer lila Wohlfühlhose mit breitem Bund. Beide Teile stammen aus der aktuellen Herbst-/Winterkollektion von Green Cotton, einem ökologischen und farbenfrohem Kindermode-Label aus Dänemark.

Auf dem Foto schaut die kleine Maus etwas müde aus, denn es war gerade Zeit für ihren Mittagsschlaf. Die Sachen fallen meiner Meinung nach sehr groß aus. Gerade die Hose ist weit und lang geschnitten. Durch den breiten Bauchbund und den Bünden an den Füßen sitzt die Hose richtig gut und kann nicht verrutschen. Ich vermute, dass die Hose mindestens bis zum nächsten Herbst problemlos von Katharina getragen werden kann.

Katharina hat Freude an den bunten Farben. Die Sachen fühlen sich wunderbar weich an und liegen sanft auf der Haut auf. Egal ob Katharina krabbelt, läuft, hüpft, oder tanzt. Sie fühlt sich wohl und hat jede Menge Bewegungsfreiheit. Wie cool ökologische Kindermode aus dem Onlineshop von Ökolinchen sein kann, könnt ihr in diesem kleinen Video sehen:

Neben Kleidung bietet Ökolinchen noch viele weitere Produkte an, die Mutter und Kind das Leben erleichtern. Zum Beispiel gibt es eine eigene Kategorie zum Thema Stillen & Tragen. Ich möchte auf mein Stillkissen nicht missen, denn es kommt noch immer oft zum Einsatz. Sei es zum Stillen, kuscheln oder als Kopfkissen. Das Stillkissen ist für uns zu einem unverzichtbarem Begleiter geworden.
Mit dem Tragetuch geht es uns ähnlich. Das erste halbe Lebensjahr wurde Katharina ausschließlich von mir getragen. Inzwischen benutzen wir das Tragetuch nicht mehr ganz so oft, aber ohne geht es auch noch nicht. Gerade auf Ausflügen ist das Tragetuch äußerst praktisch.

Wie ihr seht, gibt es bei Ökolinchen jede Menge zu entdecken. Wenn ihr euch als Kunde registriert erhaltet ihr aktuell einen Weihnachts-Gutschein mit dem ihr 10 % bei eurer Bestellung sparen könnt.

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Geschrieben am 24.11.2011 um 20:53 von Franzi - Baby,Katharina

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Verzweifelt

Wir stecken mitten in einer streßigen Phase und ich weiß nicht mehr, was ich noch tun soll.

In den letzten Wochen hat Katharina zwei Zähne bekommen (die ersten). Seit einer Woche ist oben das Zahnfleisch dick geschwollen und der Schneidezahn schimmert durch. Nur möchte dieser nicht wirklich raus kommen und macht lieber der kleinen Maus das Leben schwer. Katharina ist momentan ungewohnt launisch und sehr empfindlich.

Wir stillen ja noch, da Katharina alle Getränke verweigert. Ich habe es mit Tee, Wasser und sogar mit verdünntem Saft (sämtliche Sorten) probiert. Sie hat Trinklernflaschen von Mam, Nuby, Nuk, usw. …aber nein, nur die Brust wird akzeptiert, alles andere ist uninteressant und wird kategorisch abgelehnt.

Seit ein paar Tagen ist es so “schlimm”, dass wir am Tag in etwa alle 30 Minuten für ungefähr 5 Minuten stillen. Dementsprechend fühle ich mich auch. Mir tut alles weh, ich bin übermüdet und ehrlich gesagt gibt es Momente, da würde ich das Stillen am Liebsten aufgeben. Da Katharina aber noch nichts Anderes trinkt und auch keine Flasche nimmt, ist dies nicht umsetzbar. Ich kann sie ja schlecht dursten lassen und jetzt noch auf Zwang auf Pre Fertigmilch umzusteigen, das muss nicht sein.

Was das Schlafen betrifft ist es auch etwas schwierig bei ihr. Mittagsschlaf machen wir alle drei (Katharina, Paul und ich) gemeinsam, maximal eine Stunde. Abends geht es gegen 19:30 Uhr spätestens ins Bett. Innerhalb von 5 Minuten schläft Katharina ein. Es dauert keine 30 Minuten, dann wird sie auch schon wieder munter, weil sie merkt, dass ich nicht mehr neben ihr liege. Ab da ist wieder Dauerstillen angesagt. Meistens schläft sie eine Stunde später wieder richtig fest und ich kann mich rausschleichen.

Ich hoffe, es ist nur eine Phase. Ratschläge werden gerne angenommen. Ich bin für jeden Tipp dankbar!

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Geschrieben am 12.10.2011 um 22:07 von Franzi - Baby,Katharina

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Babywaage

Katharina ist ein Stillkind. Zu Beginn hatten wir ein paar Sorgen mit ihr, da sie sehr zierlich war. Sie nahm nicht sonderlich viel zu, aber immerhin regelmäßig. Nach langem Überlegen haben wir uns entschieden eine spezielle Babywaage zu kaufen.

Im Digitalwaagen-Shop gibt es neben Haushaltswaagen, auch eine eigene Abteilung mit Waagen für Babys und Kleinkinder. Die Preise variiern zwischen 50-800 €. Die höherpreisigen Waagen sind allerdings auch Waagen für den Einsatz in medizinischen Bereichen und haben daher auch eine Medizinzulassung.

Für unsere Bedürfnisse reicht allerdings eine einfache Babywaage. Bestellt haben wir das Modell Babywaage Ultra MBSC für 49,90 €. Zu diesem Preis kommen lediglich 4,90 € Versandkosten dazu. Ab einem Bestellwert von 100 € versendet Digitalwaagen-Shop die Ware sogar versandkostenfrei.

Die Lieferung erfolgte schnell und zuverlässig. Der Aufbau der Waage war sehr einfach. Die beiliegende Bedienungsanleitung hätte zwar umfangreicher sein können, doch es ging auch so.

Funktionen im Überblick:

  • wiegt bis 25kg mit 10g Teilung, im Bereich bis 1kg erfolgt die Anzeige in 2g Schritten.
  • Größe der Wiegeschale: ca. 54 x 26 cm / Größe der der Waage: ca. 22,5 x 21x 5,6 cm
  • Speichert das Gewicht, nachdem das Gewicht entfernt wurde
  • großes abnehmbares Display
  • einstellbare automatische Abschaltung. Tara Funktion
  • digitale autom. Kalibrierung
  • mit Netzteil oder auch mit Batterien ( 4x R14C) zu betreiben
  • Netzteil im Lieferumfang enthalten
  • Gratis Anti Rutschmatte für die Wiegeschale
  • Inklusive : Baby- Wiegeschale, Briefhalter, und normale Wiegefläche.

Die Waage ist sehr bedienfreundlich. Man findet sich schnell zurecht und kann mit nur einem Knopfdruck die richtige Wiegeeinheit einstellen.

Katharina sitzt total gerne in der Schale und wackelt umher. Passieren kann aber nichts, denn die Waage hat einen sicheren und festen Stand. Sie wiegt sehr genau, deswegen ist es schwierig das richtige Gewicht im Foto festzuhalten. Mit 10 Monaten wiegt Katharina nun aber knapp 9 kg.

Bis zu einem Gewicht von 25 kg ist die Waage zugelassen, darum kann auch Paul problemlos damit gewogen werden.

Sind die Kinder irgendwann zu groß und zu schwer für die Babywaage, muss sie nicht in einer Ecke sinnlos verstauben. Dank des simplen Stecksystems lässen sich die Wiegeflächen unkompliziert austauschen. Somit ist die Waage sogar aks Küchen- bzw. Haushaltswaage weiterhin einsetzbar.

Fazit:
Ich war erst skeptisch, was die Anschaffung einer Babywaage betraf, denn ich wollte mich nicht unnötig verrückt machen. Für uns war dies aber eine hilfreiche Investition, um das Gewicht der Kleinen gut zu überwachen. Nun weiß ich, dass die Milch die sie trinkt absolut ausreichend ist und ich getrost weiter stillen kann. Seit Katharina übrigens Beikost zu sich nimmt, hat sie sogar kleine Speckfalten bekommen. :-)

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Geschrieben am 09.08.2011 um 8:46 von Franzi - Baby,Katharina,Paul

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Langzeitstillen – Das richtige Maß finden

Ich stille Katharina viel und natürlich gerne, doch als ich neulich eine Dokumentation im WDR gesehen habe, musste ich wirklich schlucken. Unsere Maus ist nun knapp 9 Monate alt und das Abstillen kommt für uns noch lange nicht in Frage. Wie lange ich letztendlich stillen werde, das weiß ich noch nicht.

Generell stehe ich dem Thema Langzeitstillen offen gegenüber, aber ab einem gewissen Alter ist das Stillen meiner Meinung nach, was die psychische Entwicklung des Kindes betrifft, nicht mehr förderlich. Ausgrenzung kann die schmerzliche Folge “übertriebender Mutterliebe” sein.

Das Thema Langzeitstillen ist in vielen Foren ein großes Streitthema. Auch wenn es für mich nicht in Frage kommt länger als allerhöchstens 2 Jahre zu stillen, kann ich einige Argumente von den Müttern, die das Langzeitstillen mit voller Überzeugung praktizieren, durchaus verstehen. Die Nähe vermittelt dem Kind Geborgenheit und Sicherheit. Stillen ist für das Kind eine Art Seelentröster, der jederzeit verfügbar ist. Durch diese enge Bindung wird das Urvertrauen zwischen Mutter und Kind gestärkt. Die Vorteile liegen auf der Hand. Selbst die Weltgesundheitsorganisaton (WHO) und UNICEF empfehlen Müttern ihre Babys mindestens 6 Monate voll zu stillen.

Doch was bringt Mütter dazu ihre Kinder bis ins Grundschulalter zu stillen? Ist es die Angst loszulassen, das Kind zu verlieren? Oder der eigene Egoismus, um instinktiv sein Kind an sich zu binden? In der Dokumentation “Stillen bis der Schulbus kommt” sprechen langzeitstillende Mütter über ihre Bewegründe und gewähren interessante Einblicke in ihren Alltag. Ich bin auf eure Meinungen gespannt!

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Geschrieben am 07.07.2011 um 12:09 von Franzi - Baby

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Mudis – Naturkissen & mehr

Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass es bei Kissen solche Unterschiede gibt. Bisher war für mich ein Kissen nichts Besonderes, nur ein normaler Gebrauchsgegenstand. Doch als ich die Produkte von www.mudis.de entdeckte, änderte sich meine Meinung recht schnell.

Mein vorheriges Stillkissen war ein Stillkissen von Julius Zöllner mit Flexi Perls, doch es konnte mich nicht überzeugen. Es verlor schnell die Form, knisterte und Katharina schwitzte am ganzen Kopf, sobald sie etwas länger darauf lag. Daher habe ich entschieden, dass dringend ein neues Stillkissen her muss. Da Mudis neben normalen Schlafkissen, auch viele Kissen speziell für Mütter und Kinder bietet, wurde ich schnell fündig. Das Stillkissen hat die Maße 30×150 cm und kostet 49 €. Die Füllung des Kissens kann man sogar selbst wählen. Ich wählte Hirseschalen und Dinkelspelzen, dadurch kam ein Aufpreis von 10 € dazu. Die passenden Bezüge gibt es im Shop von Mudis ebenfalls zu kaufen. Der Baumwollbezug Pia für weitere 29,50 € musste einfach sein. Somit entstand ein Gesamtpreis von 88,50 € für das Stillkissen.

Nach einer Woche kam mein neues Wohlfühlstillkissen an. Die Kissenhülle besteht aus reiner Baumwolle, die biologisch angebaut und kontrolliert wird.


Das Kissen wird mit einem Reißverschluss verschlossen. Dadurch lässt sich die Füllung problemlos austauschen.


An der Längsseite befindet sich ein Gummizug, wodurch das Stillkissen seine Form behält und nicht verrutschen kann. Der Baumwollsatinbezug wird einfach über das Stillkisse gezogen und mit Hilfe von Kordeln an den Enden zugebunden.

Mir war das Stillkissen im Vergleich zu meinem alten ungewohnt schwer auf den Beinen. An das Gewicht musste ich mich erst einmal gewöhnen. Katharina hat es problemlos angenommen und das Stillkissen ist seitdem im Dauereinsatz. Besonders gerne kuschelt sie sich hinein und spielt mit ihren Füßchen. Hach, einfach mal die Seele baumeln lassen.


Auf dem Bauch liegt sie auch sehr gerne und schaut neugierig umher und beobachtet ihren großen Bruder, wie er mal wieder sämtliche Katzen knuddelt.


Manchmal dient das Stillkissen aber auch als Begrenzung, damit die kleine Maus nicht “wegläuft”. Ein kleiner “Do-it-yourself-Laufstall”.


Beim Sitzen kann das Stillkissen ebenfalls eine gute Stütze sein. Katharina kann zwar bereits alleine sitzen, aber mit dem Kissen im Rücken ist es gleich viel bequemer.


Achtung, jetzt wird es sportlich! Denn als Sportgerät ist das Stillkissen ebenfalls gut geeignet. Geturnt wird beinahe täglich. Dabei entstehen die verrücktesten Übungen. Unsere Katharina ist eben eine echte Sportskanone.


Doch am Schönsten ist natürlich das Stillen. Wie ich schon erwähnt hatte, ist das Kissen zunächst recht schwer, aber daran gewöhnt man sich schnell. Das Stillkissen ist sehr bequem und passt sich Katharinas Körperform an. Positiv finde ich, dass die Füllung äußerst luftdurchlässig ist und Katharina nicht mehr so sehr schwitzt, wie bei dem alten.

Auf dem Bild fehlt der Bezug, da wir einen kleinen “Windelunfall” beim Stillen hatten. Stillstuhl ist ja immer so eine Sache, doch der Bezug ließ sich relativ einfach reinigen. Ich hatte den Bezug direkt von Hand gewaschen und anschließend noch mal bei 40° in der Waschmaschine gewaschen. Alle Flecken waren rückstandslos verschwunden. Zum Glück, denn der Bezug ist klasse. Er sieht nicht nur schön aus, sondern fühlt sich angenehm weich und richtig kuschelig an.

Paul hat natürlich auch etwas bekommen, ein gemütliches Kinderkissen. Es hat die Abmessungen 30×45 cm und kostet 39,90 €. Der passende Bezug, wieder im gleichen Design wie das Stillkissen, kostet nur 8,90 €. Gesamtpreis hier: 48,80 €.


Für Paul habe ich mir eine ganz besondere Füllung ausgesucht: Hirseschalen und Lavendel. Diese Mischung soll besonders beruhigend wirken und dabei helfen, sanft in den Schlaf zu finden.


Das Kissen riecht so gut nach Lavendel. Die ersten Tage war der Geruch sehr intensiv. Inzwischen ist es nicht mehr ganz so stark, aber absolut ausreichend. Paul liegt gerne darauf und fühlt sich sichtlich wohl. Ich habe das Gefühl, dass er durch den Lavendel ruhiger ist und besser schläft.


Wenn Paul nicht hinschaut, legt sich Katharina ganz gerne auf das Kissen. Nur Paul darf das nicht sehen, denn dann macht er sofort seine Besitzansprüche geltend. Es ist eben “sein” Kissen, das er im Übrigen auch nicht mehr missen möchte. Schließlich sagt er ständig, wie lieb er das Kissen doch hat. Da müssen wir wohl noch ein weiteres Kissen nachkaufen, damit die kleine Maus auch gut gebettet ins Traumland reisen kann.

Ich habe mich zum Thema etwas genauer belesen und habe dabei heraus gefunden, dass diese Naturkissen auch eine schmerzlindernde Wirkung haben können. Seit der Schwangerschaft leide ich an starken Nackenschmerzen und Verspannungen. Katharina habe ich das erste halbe Lebensjahr ausschließlich im Tragetuch getragen, wodurch sich meine Schmerzen mit der Zeit noch verschlimmert haben. Deswegen habe ich bisher auch auf Kopfkissen verzichtet und nur auf der Matratze geschlafen. Bei mudis gibt es verschiedene Kissen, um Nackenschmerzen entgegenzuwirken. Zum Beispiel gibt es spezielle Nackenkissen und Nackenrollen. Diese bieten Stabilität und entlasten die Nackenmuskulatur. Ich muss unedingt mal etwas nur für mich tun und mir ein solches Kissen gönnen.

Fazit:
Einmal mudis, immer mudis! Dieser Erfahrung habe ich gemacht. Zugegebenermaßen sind die Preise recht hoch, doch erstklassige Qualität und jede Menge Komfort überzeugen auf ganzer Linie. Die Produkte von mudis sind schadstoffrei und werden allesamt aus natürlichen Materialien gefertigt, sodass eine Bio-Qualität gewährleistet ist.

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Geschrieben am 20.06.2011 um 23:03 von Franzi - ausprobiert,Katharina,Paul

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Ist Stillen eine Kopfsache?

Diese Frage stelle ich mir schon länger. Und möchte euch zunächst von meinen Erfahrungen berichten.

Paul wurde am 18. April 2009 in der Jenaer Frauenklinik geboren. Für mich war damals alles so neu, aber ich setzte mir das Ziel: Ich will stillen! Doch leider war die Klinik alles andere als stillfreundlich. Der Ablauf war ziemlich hektisch und ich hatte das Gefühl, dass man uns schnell aus dem Kreißsaal haben wollte.
Als wir wieder auf dem Zimmer waren, kam eine Hebamme um mir das “richtige” Anlegen zu zeigen. Sie nahm Pauls Köpfchen und drückte es in meine Brust. Daraufhin verschwand sie wieder und ich saß fassungslos da. In diesem Moment fühlte ich mich überfordert und unsicher.
Am nächsten Tag ließ ich mich entlassen und war überglücklich als mir meine Nachsorgehebamme mit Rat und Tat zur Seite stand.

Das Stillen klappte ganz gut, doch Paul nahm nur langsam zu. Von allen Seiten wurde mir geraten mit dem Zufüttern anzufangen, d.h. nach jeder Stillmahlzeit wurde ihm zusätzlich die Flasche angeboten. Damit nahm das Übel seinen Lauf. Paul merkte nämlich schnell, dass die Milch aus der Flasche viel einfacher zu haben ist. Kein langes zutscheln, sondern die Flasche innerhalb weniger Minuten leeren…Es wurde immer mehr Pre und immer weniger Muttermilch. Gerade einmal 2 Monate hatte ich durchgehalten voll zu stillen. Ich habe es noch mit Stilltee probiert, mit Abpumpen…doch nichts half, es wurde nicht mehr. Eine Mahlzeit sah übrigens folgendermaßen aus: Stillen, abgepumpte Milch zufüttern, Pre zufüttern und danach wieder abpumpen für die nächste Mahlzeit. Ich war fix und fertig und gab das Stillen völlig auf.

Bei Katharina war das ganz anders. Ich nahm mir fest vor hartnäckiger zu sein. Das Stillen klappte überraschenderweise von Anfang an relativ gut.
Einen Schnuller hat Katharina nicht bekommen, um sie nicht zu irritieren und einen bestmöglichen Stillstart zu gewährleisten.
Am zweiten Lebenstag wurde sie ziemlich schnell gelb (Ikterus). Unsere Hebamme riet uns ins Krankenhaus zu fahren und ihre Werte überprüfen zu lassen. Gesagt getan. Im Krankenhaus angekommen wurde Katharina Blut abgenommen. Anschließend führte ich ein längeres Gespräch mit der Ärztin, die  uns empfohen hatte zuzufüttern damit der Ikterus schneller verschwindet. Katharina schied auch recht lange Mekonium aus.
Wir wurden vom Krankenhaus mit Milchnahrung ausgestattet und durften wieder nach Hause gehen.
Zwei Tage lang bekam sie nachts nach dem Stillen eine kleine Portion Pre, dann habe ich mich dazu entschlossen darauf zu verzichten. Zu groß war die Angst, dass es zur Routine wird und ich WOLLTE unbedingt STILLEN!!!
Die darauffolgenden Nächte waren etwas streßig, denn ich musste Katharina sehr oft anlegen und meine Brustwarze riss seitlich ein. Die Schmerzen beim Stillen waren unerträglich, aber als der Milcheinschuss nach knapp 5 Tagen endlich kam ging es bergauf. Die kleine Wunde heilte dank Kompressen schnell ab und das Stillen spielte sich ein.
Seit “die kleine Maus” eine Woche alt ist schläft sie durch und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Mittlerweile ist Katharina 5 Monate alt und wir stillen noch immer voll. Bis Ende April/Anfang Mai werde ich noch voll stillen und dann langsam Beikost einführen. Dennoch habe ich mir zum Ziel gesetzt komplett ohne “künstliche Milch” auszukommen und sie noch mindestens bis nächstes Jahr weiter zu stillen.

Mittlerweile bin ich überzeugt davon, dass Stillen in den meisten Fällen reine Kopfsache ist. Mädels, glaubt an euch. Bei keiner stillenden Mutter läuft am Anfang alles perfekt. Lasst euch nicht verunsichern und hört auf euren Mutterinstinkt, aber vor allem auf euer Kind. Ic ärgere mich noch heute darüber, dass ich bei Paul nicht hartnäckiger war.

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Geschrieben am 25.03.2011 um 17:16 von Franzi - Katharina,Paul

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