Paulchens kleine Welt

Wochenend und Sonnenschein…

Sonnenschein? Das kann nur eins bedeuten: Papas Urlaub neigt sich mit riesigen Schritten dem Ende entgegen…

Tja, so ist es leider tatsächlich. Aber bevor mich der Büro-Alltag ab morgen wieder in Beschlag nimmt stand am Wochenende noch einmal jede Menge Action mit der Familie auf dem Programm. Am Samstag wollten wir mal wieder den Spielplatz in der Promenade heimsuchen. Um auf dem Rückweg auch noch ein paar notwendige Wochenendeinkäufe tätigen und verstauen zu können wählten wir aus unserem gigantischen Fuhrpark den Kids Tourer aus. Dank Buggy-Set kann man den auch wadenschonend ohne Fahrrad benutzen. Die Kinder hatten offenbar Spaß darin. Vielleicht war auch eine Erahnung unseres Ausflugszieles der Grund für Pauls Freude.

Auf dem Spielplatz angekommen, wurde durch Paul sofort die Rutsche in Beschlag genommen. Nicht dass uns das in irgendeiner Weise überrascht hätte…

Was uns dagegen verblüffte war sein Durchhaltevermögen an dem Tag. Er hatte keinen Mittagsschlaf gemacht, ließ aber keine Spur von Müdigkeit erkennen – zumindest nicht so lange wir auf dem Spielplatz waren. Immer wieder wollte er “Ma och” (Nochmal hoch). Das Hochklettern klappt schon beinahe ganz alleine. Nur auf dem untersten Stück des Klettergerüsts mit Rutsche, einem relativ schmalen Balken, den man ein Stück weit hoch balancieren muss, braucht er noch Papas unterstützende Hand. Und dann geht es schleunigst wieder runter; mal auf dem Popo, mal auf dem Bauch, und immer mit vergnügtem Gelächter. Katharina durfte auch mal rutschen. Allerdings nicht von ganz oben und auch nicht alleine. Dafür ist sie noch zu klein.

Und was macht man, wenn man zu klein ist? Richtig! Man verschafft sich den Überblick von irgendwo weiter oben. Wenn kein Berg / Baum / sonstiger Aussichtspunkt in der Nähe ist und man – so denn einer da wäre – diesen sowieso nicht eigenfüßig erklimmen könnte bittet man halt jemanden um Hilfe. Und wenn der Papa in der Nähe ist fragt man natürlich nicht irgendwen, sondern ihn. Genau genommen hat sie mich nicht wirklich gefragt. Sie sagte nur sowas wie “Dadadadada…” und da habe ich einfach ihr Einverständnis voraus gesetzt…

Pauls Flugeigenschaften hatte ich ja neulich schon getestet. Dieses Mal war Katharina dran. Nach anfänglichem Zögern hatte sie auch richtig Spaß daran und quiekte vergnügt.

Anschließend musste die kleine Maus erst einmal auf der Bank verschnaufen und die Aussicht genießen. Ihr Blick lässt Raum für Interpretationen. Er könnte bedeuten “Endlich wieder festen Boden unter den Füßen und ne Möglichkeit zum Festhalten”, oder aber “Was denn, war das schon alles? Mehr! Höher!” Was immer sie hier auch gerade denkt, eines ist mal sicher: Sie ist meine süße kleine Maus.

Auch Paul war inzwischen nicht untätig. Nach der Rutsche wurde auch die Schaukel und so ein Schaukel-Wipp-Teil (dessen korrekter Name mir nicht geläufig ist) ausgiebig bespielt – und zwar immer mit dem Papa im Schlepptau…

Das ganze Spielen und Toben macht natürlich auch so richtig müde. Leider musste mein verdientes Nickerchen aber erst einmal warten, da die beiden Racker zuerst einschliefen…


Der Sonntag begann eher unspektakulär mit dem Aufräumen der Wohnung. Muss ja auch hin und wieder mal sein. Der Mittagsschlaf fiel danach etwas länger aus. Und zum Mittag gab es eine leckere Kartoffelsuppe mit Würstchen. Als Nachtisch hatte sich die Mama heute etwas ganz Besonderes ausgedacht. Zur Beschreibung ergreift sie nun selbst das Wort:

Bei der lieben Sandra habe ich neulich ein Rezept entdeckt, das ich umgehend ausprobieren musste. Ich kann euch sagen, der Mandarinenquark mit Schokolade war göttlich. Leider ist er mir nicht ganz so gut gelungen, was die Schokolade betrifft. Irgendwie war ich zu langsam und sie wurde zu schnell hart. Lecker war es trotzdem!

Bei den Kinder-Portionen hatte ich die Schokolade weggelassen. Katharina hat ihre Schale komplett leer gegessen und auch Paul hatte es geschmeckt. Allerdings machte er um die Mandarinen einen großen Bogen. Er ist und bleibt ein Obst-Muffel. Von wem er das wohl hat? Eindeutig vom Papa. ;-)

Am Nachmittag stand ein Treffen mit Freunden im Eiscafé unseres Vertrauens an. Sie sind auch kürzlich Eltern einer Tochter geworden und wir wollten die kleine Mia endlich einmal sehen.

Paul bestellte sich wieder einen Pinoccio-Eisbecher, den er dieses Mal auch tatsächlich selbst verputzte. Und weil es total langweilig ist, ewig lange am Tisch zu sitzen und Erwachsenen beim Labern zuzuhören, machten wir unverzüglich nach Abschluss des Eis-Schmauses einen kleinen Spaziergang mit kurzem Spielplatzbesuch.
Auf dem Rückweg lieferte ich mir mit Simon ein wildes Kinderwagen-Rennen. Ich hatte dabei den Vorteil mehrjähriger Erfahrung, den ich durch den zusätzlichen Passagier im Ausguck wieder einbüßte. Da half nur noch eins: Grobes Handspiel am gegnerischen Gefährt, um mir einen unlauteren Vorteil zu verschaffen. Kein feiner Zug so kurz vor einem Beton-Poller. Glück für die Kinder, dass das nur ein gestelltes Foto ist…

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Geschrieben am 21.08.2011 um 22:44 von Papa - Dies & Das,Katharina,Mama,Papa,Paul

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Im Test: Fahrradanhänger Kids Tourer L2 von Kids Touring GmbH

Teil 4: Le Tour – oder Der Weg ist das Ziel…
Ein weiterer Tag neigt sich dem Ende entgegen, Paul schläft, Katharina schläft und die Mama kuschelt auf der Couch mit ihr, und der Papa bloggt – Business as usual.
Was erwartet euch heute? Richtig! Der Bericht über die finale Fahrt mit dem Kids Tourer L2 von Kids Touring. Wobei… Finale Fahrt klingt so endgültig. An den Gedanken mag ich mich nicht gewöhnen.

Wie ich vergangene Woche erwähnte hatte ich mir für dieses Wochenende eine längere Tour vorgenommen. Die Prophezeiungen der Wetterfutzies versetzten mich allerdings vorab wenig in Verzückung. Das herrliche Wetter der letzten Woche sollte sich am Wochenende in Wohlgefallen auflösen. Auf den Samstag traf das auch tatsächlich zu, der Sonntag jedoch war absolut genial. Bestes Fahrradwetter.
Tja, so ist das nun mal mit den Sagen. Sie enthalten immer nur ein bisschen Wahrheit. Warum sollte die WettervorherSAGE da eine Ausnahme machen…

Nachdem sich das Wetter also doch noch auf unsere Seite geschlagen hatte war schnell der Plan gefasst, nach Pauls Mittagsschaf auf Tour zu gehen. An dieser Stelle möchte ich euch meinen inneren Schweinehund vorstellen. Nennen wir ihn einfach mal Horst. Horst hatte bis zuletzt die Hoffnung auf schlechtes Wetter nicht aufgegeben, damit die Tour buchstäblich ins Wasser fallen möge. Horst ist ein fauler Sack, müsst ihr wissen. Während Pauls Mittagsschlaf habe ich ein langes und ausführliches Gespräch mit ihm geführt und ihm klar gemacht, dass die Tour stattfinden wird. Er redet nun nicht mehr mit mir…

Unter den kritischen aber interessierten Blicken von Paul, der mich vom Fenster aus beobachtete, holte ich Rad und Anhänger aus dem Keller und bereitete alles vor.
Momentan hat unser Paulchen mehr Lust selber zu laufen, anstatt sich herumtragen oder -fahren zu lassen. Manchmal ist es echt schwierig, ihn dazu zu bewegen, sich in den Buggy setzen zu lassen. Ich hatte schon überlegt, wie ich ihn am besten “austricksen” kann, um ihn in den Kids Tourer zu kriegen. Aber kaum war er mit meiner Hilfe die Treppen heruntergelaufen (tragen lassen wollte er sich nicht) ging er von selbst zum Anhänger und ließ sich hereinheben und anschnallen. Kaum hatte ich das Verdeck geschlossen gab er auch schon seine Anweisungen. “Dauf! Dauf” tönte er hinter mir, um mich endlich zum Aufsteigen und losfahren zu bewegen. Und da ich ihm nun mal keinen Wunsch abschlagen kann ging es auch wirklich los. Ich glaube ich konnte Horst (mein innerer Schweinehund, remember?) noch einmal kurz protestieren hören, aber das ignorierte ich gekonnt…
Unterwegs gingen die Anweisungen meines kleinen Passagiers natürlich weiter: “Dalang!” “Dahoch!” “Dahunder!”

Sobald wir die Stadt verlassen hatten stellte er die Navigationsanweisungen ein und kommentierte stattdessen immer mal die Dinge, die er gerade sah. Offenbar sind wir an sehr vielen blauen Dingen vorbei gekommen. (Er kennt zwar auch schon viele andere Farben, aber sagen kann er bis jetzt nur blau.) Vorteilhaft wirken sich hier die großen Sichtfenster des Kids Tourer vorn und an den Seiten aus. Paul bekommt unterwegs alles mit und kann vieles beobachten, was er sonst nicht kennt. Wann sieht man in der Stadt schon mal eine Kuh im Urzustand, also ohne Pelle und Plastikverpackung…

Mein eigenes Wahrnehmungsvermögen des Umfelds verhielt sich umgekehrt proportional zur gefahrenen Strecke. Apolda liegt in einem Tal, genau genommen in einer Art Schüssel. Man muss also IMMER bergauf fahren, wenn man die Stadt verlassen möchte. Bleibt mir also nur der tröstende Gedanke, dass die warme Jahreszeit erst anfängt und ich noch viele Touren mit Paul unternehmen werde, um somit irgendwann soweit fit zu sein, dass ich nicht bereits nach 3 km Fahrt mit Horst sympathisiere und einen Tour Abbruch erwäge.
Hat man einmal den Rand der Schüssel erreicht bieten sich viele verschiedene Routen über diverse Dörfer an. Ich entschied mich für die eher moderate Runde Apolda – Utenbach – Kösnitz – Stobra – Hermstedt – Kleinromstedt – Apolda. Am Ende hatten wir stolze 21 km hinter uns gebracht. Und obwohl der körperlich anstrengende Teil der Tour von mir bewältigt wurde fiel Paul dann abends erschöpft ins Bettchen und schlief sehr schnell ein.

Paulchen haben die Fahrten mit dem Kids Tourer riesig Spaß gemacht. Mir natürlich auch. Und ich bin sicher, dass auch Katharina nicht abgeneigt sein wird, uns zu begleiten wenn sie etwas älter ist. Dann kann auch die Mama sich mit aufs Rad schwingen und wir können als Familie Ausflüge unternehmen.

Als abschließendes Fazit möchte ich sagen, dass der Kids Tourer L2 eine sinnvolle Anschaffung für jeden ist, der gerne Rad fährt und dieses schöne Hobby mit seinen Kindern teilen will. Die hohen Standards bei der Herstellung in Bezug auf verwendete Materialien und vor allem auch die Sicherheit sorgen dafür, dass man hier für sein Geld einen Top-Fahrradanhänger bekommt. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 garantiert höchste Qualität und gibt mir als Vater das Gefühl, ein wirklich sicheres Gefährt für meine Kinder zu haben.

Ciao
Jörg

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Geschrieben am 29.03.2011 um 17:55 von Franzi - ausprobiert,Paul

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Im Test: Fahrradanhänger Kids Tourer L2 von Kids Touring GmbH

Teil 3: Ein paar Worte zur Sicherheit

Immer wieder sonntags… bloggt der Papa über seine Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Kids Tourer L2 von Kids Touring.
In dieser Woche gibt es nichts Neues zu berichten. Das Wetter war an den Tagen, an denen meine Zeit eine kurze Radtour zugelassen hätte, einfach nicht für eine solche geeignet. Soll heißen, es regnete ohne Unterlass. Das Verdeck des L2 ist zwar wasserdicht – ich aber nicht. Also blieben Rad und Anhänger im Keller und Paul und Papa in der Wohnung.

Paul und ich beratschlagten also, was ich in meinem wöchentlichen Testbericht schreiben sollte. Das heißt, ich dachte darüber nach, während Pauls Beitrag darin bestand, mir immer wieder Bücher zu bringen die ich ihm vorlesen sollte. Ginge es also nach ihm würde ich jetzt über die Lieben Sieben referieren, genau genommen wahrscheinlich sogar nur über Lo (Lotte) und Amma (Emma), die ganz klar seine Favoriten bei den Lieben Sieben sind.

Rückblickend auf den ersten Bericht und besonders auf die Kommentare dazu möchte ich noch einmal auf Qualität, Ausstattung und Preisgestaltung des Kids Tourer eingehen. Einstimmige Meinung der Leserinnen und Leser scheint zu sein, dass der Preis viel zu hoch ist. Diese Meinung teile ich nicht unbedingt. Es ist richtig, dass der Kids Tourer kein Billigprodukt ist. Er ist im Vergleich mit günstigeren Modellen aber auch deutlich besser – und vor allem sicherer – ausgestattet. Zudem sind alle Bauteile des Anhängers sowie auch das erhältliche Zubehör Qualitätsartikel, made in Germany (was nicht zwangsläufig heißt, dass alle Bauteile ausländischer Herkunft von minderer Qualität sind!). Man muss sich doch nur einmal vor Augen führen, warum ein preiswerter Anhänger so preiswert ist. Irgendwo wird dort am Material oder der Technik gespart. Solche Einsparungen gehen meist zu Lasten der Sicherheit.
Beispiel Bodenwanne:
Beim Kids Tourer (nicht nur beim L2) ist diese sehr stabil aus Aluminium. Bei günstigeren Varianten wird oft nur Stoff verwendet. Der Gewichtsunterschied ist überraschend gering – der Schutz der Insassen allerdings ist bei der Alu-Wanne erheblich besser. Fährt man zum Beispiel durchs Gelände kann es schon mal vorkommen, dass ein Stein oder eine Wurzel die Wanne streift. Ist diese nur aus Textilien sind die Füße der kleinen Mitfahrer nicht ausreichend geschützt. Das Verletzungsrisiko ist hoch.
Ein weiteres Plus der Aluwanne zeigt sich beim Transport von Einkäufen oder sonstigen Lasten. Diese lassen sich stabiler verstauen und die Wanne trägt auch mehr als eine Stoffbespannung. Das wird besonders interessant, wenn die Kinder einmal dem Anhänger entwachsen sind und man diesen – will man sich nicht von dem guten Stück trennen – in erster Linie als Transportmittel für diverse Dinge verwendet.
Ein weiterer Vorteil der Aluminiumkonstruktion ist der niedrigere Schwerpunkt, was der Kippsicherheit sehr zuträglich ist. Man beachte hier auch das bereits im ersten Artikel erwähnte Video zum Crashtest.

Ebenfalls ein wichtiges Teil in Punkto Sicherheit ist das Rücklicht. Beim Kids Tourer Standardausstattung, fehlt es bei vielen billigen Anhängern gänzlich und man muss es zusätzlich kaufen. Auch Reflektoren sind oft nur sporadisch vorhanden. Man mag denken, dass das alles “nur” Kleinkram ist. Allerdings kann dieser Kleinkram im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen zwischen “Im Dunkeln gut erkannt” und “Im Dunkeln zu spät erkannt und angefahren”.

Schlussendlich sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass gerade kleinere Kinder gerne auch mal auf allem herumkauen, was ihnen in die Finger kommt. Die Gurte sind da keine Ausnahme. Umso wichtiger ist der Aspekt, dass die verwendeten Materialien beim Kids Tourer frei von Schadstoffen wie zum Beispiel Weichmachern sind.

Alle diese Punkte in Ihrer Gesamtheit sorgen dafür, dass der Kids Tourer einer der sichersten Fahrradanhänger ist. Er ist aber bei weitem nicht der Teuerste. Die Anhänger von Kids Touring sind keine Billigware, aber wenn es um die Sicherheit meiner Kinder geht will ich einfach die Gewissheit haben, dass die Einzelteile, aus denen mein Anhänger besteht, nicht deswegen verwendet wurden, weil sie die billigsten sind. Man sollte hier nicht nur den Preis, sondern vor allem auch den Wert sehen.

Wie wird es weitergehen?
Ich hoffe auf besseres Wetter in den kommenden Tagen. Ich habe mir vorgenommen, mit Paul mal eine etwas längere Tour zu fahren. “Etwas länger” bedeutet erstmal lächerliche 20-25km. Dann wird sich zeigen, wie bequem bzw. komfortabel der Anhänger ist, wenn Paulemann längere Zeit darin sitzen muss. Außerdem bin ich gespannt, wie meine Kondition mitspielt, wenn ich neben meinem nicht gerade geringen Gewicht noch den Anhänger nebst Passagier zu bewältigen habe.
Meine Prognose: Am Ende der Tour wird Paul hoch erfreut und ausgeruht spielen wollen, während ich darum ringe, nicht durch akuten Sauerstoffmangel das Bewusstsein zu verlieren… Höchste Zeit, mal wieder was für die Bikinifigur zu tun. Aber zum Glück haben wir ja den Anhänger und mit Pauli einen immerbereiten Passagier, der mich zu Höchstleistungen antreibt (“Ma! Ma!”)…


Der nächste Bericht wird vorerst mein Abschlußbericht sein. Nicht weil ich befürchte, nach der Tour für geraume Zeit künstlich beatmet werden zu müssen, sondern weil dann der Testzeitraum zu Ende geht. Wer noch offene Fragen hat oder bestimmte Testergebnisse erwartet möge mir diese bitte mitteilen. Ich werde dann versuchen, im Abschlußbericht bestmöglich darauf einzugehen.

Ciao
Jörg

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Geschrieben am 21.03.2011 um 11:49 von Papa - ausprobiert

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Im Test: Fahrradanhänger Kids Tourer L2 von Kids Touring GmbH

Teil 2: Die erste Testfahrt

Hallo zusammen. Da bin ich wieder.
Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens. Den Satz hat wohl jeder schon mal irgendwo gelesen oder gehört… Für mich ist heute auf jeden Fall der erste Tag meines 35. Lebensjahres. Also höchste Zeit, den nächsten Testbericht zum Kids Tourer L2 Fahrradanhänger unters Volk zu bringen.

Zunächst mal vielen Dank für das bisherige Feedback auf den ersten Bericht. Ich hoffe ich konnte alle Fragen zufriedenstellend beantworten.

Nun war also der Aufbau des Anhängers gemeistert und die erste Probefahrt konnte stattfinden. Paul stellte sich freundlicherweise bereitwillig als Testpassagier zur Verfügung. Er hatte ja schon beim Auspacken und Aufbauen riesigen Spaß. Ich hoffte, dass sein Enthusiasmus auch bei der Fahrt nicht nachlassen würde.
Bereits die Vorbereitung der zugegebenermaßen recht kurzen Tour gestaltete sich für ihn ganz spannend. Während er mit der Mama auf der Straße wartete schleppte der Papa allerlei (2) Gerätschaften aus dem Keller. In Ermangelung einer Garage “parkt” der Kids Tourer nämlich zusammengeklappt bei den Fahrrädern. Aber mit wenigen einfachen Handgriffen ist er schnell wieder fahrbereit.
Die Seitenteile des Aufbaus werden einfach hochgeklappt und mittels einer ebenfalls ausklappbaren Stange fixiert. Besagte Stange dient auch der Befestigung der Rückenlehne der Sitzbank. Kaum hatte ich diese befestigt wollte Paul auch schon einsteigen. Offenbar konnte er es nicht erwarten, dass die Fahrt endlich losging.


Aber zunächst musste noch der Anhänger ans Fahrrad angekuppelt werden. Die mitgelieferte Weber-Kupplung hatte ich bereits am Vortag schon an meinem Rad montiert. Auch das ankuppeln ist kinderleicht. Einfach nur die Deichsel in der Kupplung einrasten lassen, abschließen, fertig. Zusätzlich gesichert wird das ganze noch mit einem Sicherheitsseil, welches am Fahrradrahmen befestigt wird. Es sorgt dafür, dass bei einem Versagen der Kupplung der Hänger sich nicht gleich komplett vom Fahrrad löst und unkontrolliert davon rollt. Man könnte in so einem Fall noch relativ sicher anhalten und weiteren Schaden vermeiden.

Das Thema Sicherheit wird allgemein sehr groß geschrieben bei Kids Touring. Der Anhänger entspricht auf jeden Fall den Anforderungen der StVO. Er hat ein LED-Rücklicht, Reflektoren vorn und hinten und einen Sicherheitswimpel. Auch an den Seiten sind reflektierende Elemente angebracht, so dass man auch bei Fahrten im Dunkeln gut gesehen werden kann.
Für einen sicheren Sitz der kleinen Fahrgäste sorgen die individuell einstellbaren und gepolsterten 5-Punkt-Gurte und die rutschfeste Sitzbank.


Ebenfalls ein großer Pluspunkt in Sachen Sicherheit ist die stabile Aluminiumwanne des Anhängers. Diese hat sich bei Crashtests als sehr robust und widerstandsfähig erwiesen und sorgte dafür, dass der Anhänger nicht – wie andere Produkte von Billiganbietern – unter das Auto geriet. Es gibt zu den Crashtests auch ein Video bei Youtube:

Diese sehr hohen Sicherheitsstandards rechtfertigen meiner Meinung nach auch den Preis des Anhängers. Wenn es um die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr geht sollte man auf keinen Fall an der falschen Stelle sparen.

Nach den für Paul schier endlosen Minuten der Vorbereitung ging es nun endlich los. Ziel unserer “Reise” war die Herressener Promenade mit Spielplatz und Ententeich. Während ich also Paul dahin chauffierte machte sich Franzi mit Katharina im Tragetuch zu Fuß auf den Weg.
Unbedingt zu empfehlen, wenn man wie ich zuvor noch nie mit einem Anhänger unterwegs war: Ein paar Proberunden auf einem nahe gelegenen Parkplatz, um ein Gefühl für das Fahren mit Anhänger zu bekommen. Und ich muss sagen, es ging überraschend gut. Man muss sich nur daran gewöhnen, dass man nun etwas mehr Kraft braucht um vorwärts zu kommen. Durch das zusätzliche Gewicht ist auch der Bremsweg etwas länger. Ansonsten beeinträchtigt der Anhänger das Fahren überhaupt nicht.

Mit Paul hatte ich nicht nur einen Passagier an Board, er fungierte ebenfalls als Navigationsgerät. Er kommentierte an jeder Kreuzung, wohin ich fahren sollte: “Da lang!” oder “Da runter!” Wenn ich anhielt ertönte dagegen immer “Ma! Ma!” (Translation: Nochmal!)
In der Promenade angekommen drehte ich erst einmal noch ein paar Ründchen um den Teich. Nach dem Eintreffen des “Fußvolkes” verbrachten wir einige Zeit auf dem Spielplatz und mit dem Beobachten der Enten (“Nak Nak”).


Anschließend statteten wir noch dem Fahrradhändler meines Vertrauens einen kurzen Besuch ab. Ich musste für mein Hinterrad einen längeren Schnellspanner besorgen. Die Kupplung mit den dazugehörigen Unterlegscheiben sorgte dafür, dass bei meinem originalen Schnellspanner nur noch sehr wenig Gewinde für die Mutter da war. Diesen möglichen Unsicherheitsfaktor wollte ich noch beheben. Empfohlen wird eine Gewindelänge von mindestens 5mm für die Mutter. Diese hatte ich vielleicht gerade so noch erreicht. Aber sicher ist sicher und so ein neuerSchnellspanner ist mit 5 Euro auch ohne Finanzierungskredit bezahlbar.

Den Heimweg verbrachte Paul dann schlafend im Anhänger. Der Tag war bis dahin so aufregend für ihn gewesen, dass er es nicht mehr bis nach hause durchhielt. Auch hier kann ich wieder auf eine positive Eigenschaft des Kids Tourer verweisen: die einstellbare Federung der Räder absorbiert kleinere Erschütterungen ganz gut. Paul wachte erst wieder auf, als ich ein wenig tölpelhaft eine Bordsteinkante herunterrumpelte.

Das ganze Zeug, was man bei Ausflügen mit kleinen Kindern notwendigerweise immer dabei hat – Verpflegung, Getränke, Windeln, Spielzeug, etc. – passt übrigens ganz ausgezeichnet in den “Kofferraum” hinter der Sitzbank. Man kann also getrost auch kleinere Einkäufe damit transportieren. Vorsicht ist dabei aber geboten. Umfallende Tüten und herumrollende Kleinteile können die Sicherheit der Fahrgäste beeinträchtigen. Ebenfalls abraten würde ich vom Verstauen großer Kartons oder Ähnlichem. Diese würden unangenehm im Rücken des Kindes drücken.

Da Paul – und natürlich auch ich – beim Radeln so viel Spaß haben ist die nächste Tour wohl nur eine Frage der Zeit und des Wetters. Für heute soll es das aber erst einmal gewesen sein.

To be continued… So stay tuned!

Ciao
Jörg

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Geschrieben am 15.03.2011 um 10:26 von Papa - ausprobiert

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Im Test: Fahrradanhänger Kids Tourer L2 von Kids Touring GmbH

Teil 1: Firmenvorstellung und Aufbau des Anhängers

Hallo liebe Leserinnen und Leser

Heute ist wieder der Papa mit bloggen dran. Wir testen derzeit einen Fahrradanhänger für Kinder – den Kids Tourer L2 von Kids Touring. Und da der Test eines Fahrradanhängers unmittelbar mit sportlicher Betätigung zu tun hat meine ich mit “Wir” eigentlich nur mich… Na ja, Paul testet natürlich als Passagier auch mit. Auf den Test hab ich mich riesig gefreut. Ich bin, bevor wir uns kennenlernten, viel Rad gefahren. Aber als Familienvater kann man das nicht mehr so ausgiebig tun. Die Sache sieht natürlich ganz anders aus, wenn man die Sprösslinge einfach mit auf Tour nehmen kann.

Lösungen dafür bietet die Firma Kids Touring GmbH aus Straubenhardt. Sehr große Pluspunkte für die Firma sind meiner Meinung nach diese Fakten:
• Produktion in Deutschland
• Weltweit erster Hersteller von Fahrradanhängern, der sich einer ISOZertifizierung
unterzog

Es gibt sogar eine Firmenpräsentation auf Youtube:

Das Sortiment umfasst eine Auswahl von Fahrradanhängern in verschiedenen Größen für Kinder sowie auch für Hunde. Dazu wird diverses Zubehör angeboten, zum Beispiel um den Anhänger in einen Buggy umzufunktionieren. Alle Produkte sind bequem im Online-Shop erhältlich, welcher in die allgemein sehr ansprechende und übersichtliche Homepage der Firma integriert ist. Die Adresse lautet www.kidstouring.de

Das Sortiment der Kids Touring GmbH ist auch in einigen Fachgeschäften erhältlich. Unser Modell, der Kids Tourer L2, kann als Ein- oder Zweisitzer genutzt werden.

Hier die technischen Daten:

Serienmäßige Ausstattung:

• Security Aluwanne mit Rundumaufprallschutz
• Aluspeichenrad 20″
• wartungsfreie Federung einstellbar von 5 kg-80 kg
• Weberdeichsel abschließbar mit 2 Schlüssel
• Weber E-Kupplung mit zusätzlichem Sicherheitsseil
• 3-in-1 Verdeck
• Teppichboden 7mm dick
• verstellbare Liegesitze – stabilisierend
• Gurtpolster mit variabel einstellbaren 5-Punkt-Sicherheitsgurten für 1 bzw. 2
Kinder
• Sicherheitswimpel
• LED-Licht nach StVZO (ohne Batterien)
• Reflektoren
• erhältlich in den Farben Gelb / Rot oder Orange / Silber

Technische Daten:

• Außenbreite: 88 cm x 86 cm
• Gewicht ( Leer ) 14,70 kg
• Zuladung: 60 kg
• Kopfhöhe 68 cm

Besonderheiten:

• verstellbarer Schaumsitz – auch in Ruheposition – ist aus ungiftigem,
atmungsaktivem, angenehmem 3D-Stoff, waschbar.
• ausgezeichneter stabiler, rutschfreier Sitz.
• Luxusgurtsystem in Höhe, Länge und Tiefe verstellbar sowie Gurtpolsterung
• viel Stauraum hinter und unter dem Sitz
• Fahrwerkdämpfung durch Elastomere
• 20“ Speichenlaufräder mit sehr hochwertiger Nabe, Niro-Speichen und Rigida-
Felge für ruhige und leichtlaufende Eigenschaften.
• Seitenteile signalfarbig mit Reflektorstreifen und viel Helligkeit im Innenraum
• Teppichboden, von ausgezeichneter deutscher Qualität, 7 mm dick, schwer
entflammbar und herausnehmbar
• wasserdichtes Verdeck mit großen und getönten Fensterflächen, UV -
beständig gegen schädliche UV – Strahlen
• Regenverdeck plus separatem Insektennetz
• Heckkofferraum für Gepäck
• faltbar auf Wannengröße ohne Werkzeuge durch Schnellspannverschlüsse

(Quelle: www.kidstouring.de)

Der Anhänger ist sehr robust und stabil. Mit seinen knapp 15 kg (leer) ist er dennoch nicht besonders schwer. Das Verdeck mit den großen Sichtfenstern sorgt dafür, dass die kleinen Fahrgäste gut geschützt gegen jegliche Witterungseinflüsse sitzen und trotzdem eine gute Rundumsicht haben. Genügend Stauraum für Spielzeug oder Verpflegung ist ebenfalls vorhanden. Man kann also getrost auch mal wieder mit dem Rad zum Einkaufen fahren.

Soviel zu den allgemeinen Informationen. Nun zur eigentlichen Testphase. Ein Sprichwort besagt: Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Das trifft natürlich besonders für Postboten zu. Unserer ist auf Grund des großen Aufkommens an Sendungen, die bei uns fast täglich eingehen, inzwischen entweder sehr gut durchtrainiert oder ein körperliches Wrack. Er tat mir ein wenig leid, als ich das Paket sah, in welchem der Hänger verpackt war.

Da am vergangenen Wochenende das Wetter richtig klasse war, wollte ich den Kids Tourer natürlich gleich zusammenbauen und ne Runde drehen. Ich schleppte also die riesige Kiste ins Wohnzimmer und packte erstmal unter Pauls kritischem Blick alles aus.

Erster Gedanke: Minuspunkt. Kein Werkzeug dabei.
Nach recht kurzer Zeit der zweite Gedanke: Egal. Man braucht gar keins…
Die sehr stabile Konstruktion ist einfach zusammengeklappt und lässt sich problemlos aufbauen. Lediglich die Räder müssen noch montiert werden. Aber da diese mit Schnellspannern ausgestattet sind ist auch das eine Sache von Sekunden.


Am meisten hatte ich beim Aufbau damit zu kämpfen, Paul aus dem noch unfertigen Anhänger raus zu bekommen. Er kletterte mit großer Freude immer wieder rein und begann schon mal mit dem Test der Sitzbank.

Irgendwann war ich dann fertig. Und damit es nicht langweilig wurde habe ich den Anhänger dann gleich noch mal zusammengeklappt, um ihn später noch mal aufzubauen. Das ganze war der Tatsache geschuldet, dass das Teil zu breit für die Türen unserer Wohnung ist. Da ich ein Mann bin und daher per Definition keine Fehler mache möchte ich darauf hinweisen, dass mir diese Tatsache vorher bereits bewusst war, ich aber den ersten Aufbau im Kreise der Familie durchführen wollte…
*hüstel*

Am nächsten Vormittag war es dann soweit. Die erste kurze Proberunde konnte gedreht werden. Zunächst musste natürlich die mitgelieferte Kupplung an meinem Rad montiert werden. Nach kurzem Studium der Montageanleitung war auch diese Hürde mit wenigen Handgriffen genommen. Der ersten Fahrt stand nun nichts mehr im Wege. Aber das ist eine andere Geschichte…

To be continued…

Ciao
Jörg

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Geschrieben am 10.03.2011 um 17:54 von Papa - ausprobiert,Paul

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