Der liebe Alltag…
Mittlerweile hat sich alles eingespielt und komischerweise klappt alles viel besser, als anfangs vermutet. Die beiden machen es mir aber auch einfach. Paul wird gegen 7:30 Uhr spätestens munter, trinkt seine Milch, wird gewickelt und angezogen. Danach werden umgehend die Spielzeugkisten geplündert, in der Hoffnung etwas Neues darin zu entdecken.
Katharina ist dagegen eine richtige Schlafmütze. Vor 8:30 Uhr wird sie nicht munter. Heute hat sie sogar bis 9:00 Uhr geschlafen. Wenn sie erwacht ist, öffne ich zusammen mit Pauls Hilfe die Jalousien und die Fenster. Wir kuscheln uns dann aufs Sofa und genießen das morgendliche Stillen.
Paul dreht in der Zwischenzeit ein paar Runden auf dem Bobbycar, jagt die ein oder andere Katze und übt sich in Geduld. Wenn Katharina “ausgetrunken” hat, wird sie frisch gemacht. Habe ich schon erwähnt, dass der Vormittag aus einem Dauerwickeln besteht? Komischerweise haben die beiden das Talent immer dann zu “Müssen”, wenn die frische Windel gerade umgelegt wurde. Oft ist es sogar so, dass beide gleichzeitig auf dem Wickeltisch liegen und ich wie am Fließband wickel. ![]()
Am späten Vormittag braucht Paul eine kleine Auszeit. Zusammen mit Katharina bringe ich Paul ins Bett. Während ich Pauls Hand halte und ihm eine Geschichte erzähle, stattet Katharina in der Zwischenzeit der Milchbar erneut einen Besuch ab. Wenn Paul eingeschlafen ist, schleiche ich mich ganz leise mit Katharina raus.
Nach einer guten Stunde hat sich Paul erholt und wir können zum Mittagessen übergehen. Momentan kommt das Kochen leider zu kurz und es gibt entweder schnelle und einfache Küche, oder Reste vom Vortag. Zum Glück gibt sich Paul auch mit Nudeln zufrieden und besteht noch nicht auf ein 3-Gänge-Menü. Oft ist es sogar so, dass ich Katharina am Mittagstisch stille. Gleichzeitig versuche ich Paul bei Laune zu halten und ihm beim Essen zu helfen, denn das Aufspießen mit der Gabel kann manchmal ziemlich kniffelig sein. ![]()
Der Nachmittag ist etwas entspannter. Wir spielen, malen, singen, tanzen, stillen *grins*…und genießen die Zeit. Wenn das Wetter mitspielt (diese Woche ist das leider nicht der Fall) werden die Kinder gegen 16 Uhr angezogen und wir treffen uns mit dem Papa nach seinem Feierabend in der Stadt. Paul im Buggy, Katharina in Tragetuch…so sind wir hier ein echter Blickfang. Typisch Kleinstadt eben. Mit zwei kleinen Kindern, die gerade einmal 18 Monate auseinander sind, fällt man eben auf.
18 Uhr: Zeit zum Abendessen!!! Danach noch schnell Waschen und Zähne putzen, dann wird es auch schon höchste Zeit für’s Bett. Gegen 19 Uhr ist Paul meistens eingeschlafen. Katharina hat das Privileg noch etwas länger aufzubleiben. Spätestens 23 Uhr ist aber auch für sie und mich Bettchenzeit. Nochmal lecker Milch aus Mutters Vorrat und dann ab ins Traumland.
Das war ein typischer Tag bei uns…alles ganz entspannt eben. ![]()









