Der richtige Schulranzen
Wie die Zeit vergeht! Mir ist, als wäre es erst gestern gewesen, als ich Paul im Krankenhaus zum ersten Mal auf dem Arm hielt. Seine kleine Hand gerade groß genug, um meinen Finger zu umfassen. Heute entdeckt er die Welt auf eigenen Füßen, lernt ständig neue Sachen und plappert in einer Tour. Und schon bald wird er sein eigenes Rasierzeug brauchen und sich ne eigene Bude suchen…
Okay, ganz so weit sind wir dann doch noch nicht. Aber in nicht so ferner Zukunft wird er in die Schule kommen. Das bedeutet, wir müssen uns früher oder später auf die Suche nach einem geeigneten Schulranzen machen. Um nicht gänzlich unvorbereitet auf die Suche zu gehen haben wir uns schonmal vorab ein wenig informiert und sind auf die Koffer-Arena gestoßen. Wie der Name schon vermuten lässt gibt es da vorrangig Koffer und Reisetaschen. Aber eben auch ein sehr großes Sortiment an Schulranzen. Die gibt es ja heutzutage in Unmengen von verschiedenen Formen, Farben und Motiven. Diese Vielfalt trägt nicht gerade zu einer schnellen Entscheidung bei. Wie ich die Mama kenne wird das ganze als “Meilenstein auf Paulchens Lebensweg” geradezu zelebriert. Ich tippe auf mehrere Stunden exzessiven Stöberns und Vergleichens. Ist die “Große Suche” beendet hat sich alles auf – grob geschätzt – 10-15 verschiedene Modelle reduziert. Ab dieser engeren Auswahl darf sich der Papa mit einklinken und sortiert ein paar Modelle aus. Irgendwann ist es dann soweit und der Gewinner steht fest.
Leicht machen sollte man sich diese Auswahl auch nicht. Schließlich wird der Schulranzen in den ersten Schuljahren zu einem viel gebrauchten Utensil. Das sollte dem Kind natürlich gefallen, komfortabel zu tragen sein, und natürlich auch Platz für allerlei Schulsachen und “Zubehör” bieten.
Markentechnisch haben wir uns noch nicht festgelegt. Aber wir sind relativ sicher, dass es der Qualität zuliebe eine renommierte Marke werden wird. Der eventuell etwas höhere Preis wird von uns da gern in Kauf genommen. Als erstes kommt einem da zwangsläufig Scout in den Sinn. Das kennt man schon aus seiner eigenen Schulzeit. Das heißt, ich nicht. Meine Schulzeit fand bis zur 7. Klasse in der DDR statt. Wer da einen Scout besaß hatte vermutlich “Westverwandschaft” oder ein Vermögen dafür im Intershop hingeblättert…
Doch auch andere Hersteller sind nicht von vorn herein ausgeschlossen. Auch McNeill beispielsweise hat einige schöne Modelle im Angebot, von denen es sicher das eine oder andere in die engere Wahl schafft.
Auf was werden wir hauptsächlich achten? Neben der optischen Aufmachung, die natürlich vor allem Paul gefallen muss, sind die Trageeigenschaften von entscheidender Bedeutung. Breite und optimal gepolsterte Gurte muss er haben, und er muss gut sitzen ohne zu scheuern oder zu drücken.
Ebenfalls sehr großen Wert legen wir auf Sicherheit im Straßenverkehr. Helle Farben und große Reflektoren sind hier vorteilhaft.
Damit sind an sich die wichtigsten Kriterien aufgezählt. Dann steht Pauls Schulzeit nichts mehr im Wege. Spaß wird er dort sicher haben. Und mit dem richtigen Schulranzen – bequem, sicher und cool – wird er dafür auch bestens ausgestattet sein.
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Pirate_kitty



