Paulchens kleine Welt

Schämt euch!

Die Apoldaer Fußgängerzone ist normalerweise alles andere als gut besucht. Leerstehende Geschäfte und beschmierte Fassaden prägen das Stadtbild. Sobald aber die Narrenzeit Apolda erreicht hat ändert sich das schlagartig. Der Faschingsumzug (im Osten wird noch Fasching und kein Karneval gefeiert) ist für unsere Kleinstadt ein richtiger Höhepunkt und wird dementsprechend gefeiert.

Für Kinder ist das “Event” besonders aufregend. Die vielen geschmückten Wagen sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern es wird natürlich auch ordentlich mit Kamelle geworfen. Paul hatte letztes Jahr bereits viel Freude und war ganz interessiert dabei. In diesem Jahr wollten wir das Erlebnis wiederholen, aber leider wurde aus dem Erlebnis ein Reinfall. Aber lest selbst…

Nach dem Mittagsschlaf war es endlich soweit und wir konnten losgehen. Weil es draußen doch noch recht kühl war, fielen die richtigen Kostüme aus und wir sind auf eine “Sparversion” umgestiegen. Paul bekam seine Hundemütze aufgesetzt und Katharina wurde als Mäuschen geschminkt.

Nach einem kurzen Fußmarsch hatten wir den Marktplatz erreicht und suchten uns dort einen Platz in der zweiten Reihe einer anständigen Ecke. Anständig soll heißen, dass wir uns bewusst für einen Bereich entschieden hatten, in denen hauptsächlich Familien mit Kindern und ältere Leute standen. Die gröhlende Jugend versammelte sich an der lauten Bühne, die weit genug von uns entfernt war und wir freuten uns auf einen schönen Nachmittag.

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Es dauerte nicht lange und der erste Wagen fuhr um die Ecke. Scheinbar war genau das der Startschuss für diejenigen, die sich ohne Rücksicht auf Kamellen-Jagd begeben wollten. Ich war wirklich sehr darüber erstaunt, dass überwiegend Erwachsene riesige Beutel auspackten und sich wie die Geier auf Bonbons und Popcorn-Tüten stürtzen. Das mag vielleicht harmlos klingen, war es aber leider nicht.
Viele Kindern gingen so gut wie leer aus und das ist nicht übertrieben. In mir staute sich Wut auf als ich sah, dass Frauen den Kindern die Sachen unter der Nase weg geschnappt haben. Die Frauen waren zwischen 40-60 Jahre alt und ich hatte das Gefühl, je älter die Damen waren, desto verrückter und gieriger waren sie auf die kleinen Geschenke, die da verteilt wurden.

Als wäre das nicht schon genug, drängelten sich diese Damen immer weiter vor (wahrscheinlich um noch mehr abgreifen zu können). Zwei Omis quetschen sich genau vor mich und Katharina, die ich auf dem Arm hatte damit auch sie etwas sehen konnte. Anfangs dachte ich noch, dass sie nur auf der “Durchreise” sind, aber ich irrte mich gewaltig. Mit hochgerissenen Armen versperrten sie uns nicht nur die Sicht, sondern drückten ihre Hinterteile demonstrativ in unsere Richtung wenn sie sich bückten, um Kamelle vom Boden aufzusammeln.
Ich atmete tief durch, tippte der einen Dame freundlich auf die Schulter und bat im netten Ton, dass sie sich doch bitte einen halben Meter weiter hinstellen sollten. Wir standen dort zuerst und ich hatte keine Lust darauf die ganze Zeit aufpassen zu müssen, dass mir kein Po zu Nahe kommt. Mein erstes Tippen wurde ignoriert, also tippte ich etwas penedranter bis sich die Dame entgeistert umdrehte. Konnte sie mich nicht verstehen, oder wollte sie mich nicht verstehen? Ich erklärte es den Damen erneut und endlich rückten sie ein wenig zur Seite.

Aus der Ferne sah man wie sich ein großer Wagen näherte, der Kuscheltiere verteilte. Kuscheltiere!!! Da hatte ich mich über den gewonnen Freiraum gefreut, drängelten schon die nächsten Omas (!!!) von hinten heran. Selbstverständlich waren keine Enkelkinder in der Nähe, nur der gute Freund, Herr Rotwein. Die Leute auf dem Wagen gaben sich große Mühe die Kuscheltiere gezielt in Richtung Kinder zu werfen. Ich freute mich schon, als mir ein netter Mann zunickte und mir so zu verstehen gab, dass er jetzt ein Tierchen zu mir werfen würde. Katharina saß auf meinem linken Arm und mit dem rechten begab ich mich in Fangposition. Zugegeben, ich bin keine gute Fängerin, aber ich gab mir alle Mühe als der kleine Pinguin auf mich zu flog. Ha, er landete tatsächlich auf meinem Arm. Doch oh weh, ich hatte ihn noch nicht richtig und als Katharina anfing vor Vorfreude zu hüpfen, fiel der kleine Kerl vor meine Füße. Ich bückte mich (mit Kind auf dem Arm geht das nicht ganz so schnell), aber schon kam von der Seite eine kinderlose Dame, schnappte sich den Pinguin und verschwand in Windeseile. Ich war sprachlos! Die Dame hatte definitiv gesehen, dass der Pinguin für uns bestimmt war und er mir nur beim Fangen runterfiel. In diesem Moment war ich so perplex, dass mir die Worte fehlten. Paul hätte sich doch über den Pinguin ganz besonders gefreut, denn Pinguinen gehören zu seinen Lieblingstieren. :(
Der Mann auf dem Wagen hatte alles mitbekommen und griff erneut nach einem Kuscheltier. Er beugte sich über die Absperrung, sodass das neue Tierchen keine große Flugstrecke überwinden musste. Es hatte geklappt, die kleine Ente wurde mit großer Begeisterung entgegengenommen. Sie konnte sogar quaken wenn man auf ihren Bauch drückte, das gefiel unserer Maus.

Trotzdem hatte es uns gereicht, wir hatten definitiv genug vom Faschingsumzug! Nach nicht einmal 30 Minuten haben wir den Marktplatz verlassen. Der Umzug war schön, aber die Gier einiger Leute war nicht länger zu ertragen. Wir sprechen hier nicht nur von ein paar wenigen Sachen, die haben mehrere Beutel voll weggetragen. Wie kann man nur so skrupellos sein? Kindern die Sachen unter der Nase wegschnappen, sich an Kindern vorbeidrängeln, nur um Süßigkeiten abzugreifen? Um uns herum standen einige Kinder und hatten absolut keine Chance ein paar Kleinigkeiten abzubekommen.

All den herzlosen und ignoranten Damen sei gesagt:Schämt euch!

Unsere Ausbeute könnt ihr auf dem nächsten Foto sehen. Die Ente für Katharina und Paul konnte ein paar wenige Bonbons erobern.

Ich möchte noch erwähnen, dass natürlich jeder Kamelle sammeln kann und darf, dennoch sollte man als Erwachsene Person so viel Anstand haben, den Kindern den Vortritt zu lassen und sich gesitteter zu benehmen. Aber scheinbar hieß es heute in Apolda Gier frisst Hirn!

Morgen Nachmittag gehen wir mit Katharina und Paul zum örtlichen Kinderfasching, den sie hoffentlich positiver in Erinnerung behalten werden.

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Geschrieben am 19.02.2012 um 2:25 von Franzi - Katharina,Paul

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Babyschlitten zum Schnäppchenpreis

Wie lange haben wir gewartet und uns nach dem ersten Schnee gesehnt? Als dann endlich der erste Schnee vom Himmel fiel, waren die beiden Kinder nicht mehr zu Bremsen. Paul wusste nämlich ganz genau was das bedeutete. Wir können endlich Schneemänner bauen, eine Schneeballschlacht veranstalten und natürlich Schlittenfahren.

Welcher Schlitten ist aber am Besten geeignet, wenn man ein (fast noch) Baby und ein Kleinkind hat? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und standen vor einem großen Problem. Wir haben einfach keinen Schlitten gefunden, der so flexibel ist, dass beide Kinder ihn hätten nutzen können.

Sicherlich fragt ihr euch jetzt, warum wir nicht einen Holzschlitten mit Rückenlehne gekauft haben. Ich mag Holzschlitten sehr und mag vor allem nostalgische Hörnerschlitten, aber ich kann mich momentan nicht mit solchen Schlitten anfreunden. Katharina ist sehr zappelig und ich weiß, dass sie unmöglich sitzen bleiben würde. Unsere kleine Maus würde ständig versuchen sich hinzustellen, denn still sitzen ist langweilig.

Ein weiterer Punkt ist, dass wir unbedingt flexibel sein müssen. Katharina wird gerne im Schlitten gezogen, Paul ist eher der Läufer. Sobald Paulchen aber einen Berg entdeckt muss er ihn besteigen, um anschließend im Sausetempo hinunter zu rodeln.

Jedenfalls sind wir neulich eher zufällig auf das Schlittenangebot von Baby-Walz.de aufmerksam geworden und haben dort einen Schlitten entdeckt, der nicht nur sehr gut ausgesehen hat, sondern noch dazu wie für uns gemacht war. Snow Baby Dream nennt er sich, der ungewöhnliche Schlitten von KHW und kostet aktuell 99,99 €.

Das besondere an dem KHW Schlitten ist, das er einen abnehmbaren Babysitz hat in dem die kleineren Kinder bzw. Babys angeschnallt werden könnnen. Sobald die Kinder alt genug sind, kann der Babysitz mühelos abgeschraubt werden und es entsteht ein sportlicher Schlitten auf dem bis zu zwei Kinder Platz finden.

Der Schlitten verfügt über eine Leine zum Ziehen und einen umklappbaren Schiebebügel, wodurch man für jede “Schneelage” gerüstet ist. Das klingt doch super! Das dachten wir uns auch und haben direkt zugeschlagen. Baby Walz ließ sich nicht lumpen und liefert den Schlitten trotz mächtigen Schneemassen innerhalb von zwei Tagen.

Zum Glück war der Schlitten direkt startklar und so passten wir den günstigsten Moment ab, um die ersten kleinen Pisten unsicher zu machen. Zuerst testete Katharina den Babyaufsitz. Der Gurt kann individuell eingestellt werden, damit alles sicher und fest sitzt. Katharina fühlte sich in dem Sitz wohl, denn er ist größer als er auf den Fotos wirkt. Der Sitz ist rundlich geformt und ist dadurch besonders bequem.

Selbst Paul mit knapp 3 Jahren und 15 kg Körpergewicht passt noch hervorragend in den Sitz. Bei ihm haben wir allerdings auf das Anschnallen verzichtet.

Wenn man den Sitz abschraubt ensteht eine Art Bob-Schlitten, der problemlos bis ins Jugendalter verwendet werden kann. Wir haben das Ganze hin und wieder auch so im Einsatz, zum Beispiel wenn beide Kinder gemeinsam rodeln oder gezogen bzw. geschoben werden wollen.

Ich empfehle den Schlitten gerne weiter, weil er uns absolut überzeugt hat. Der Anschaffungspreis erscheint zunächst etwas teuer, rechnet sich aber auf die Jahre gesehen.

Eine Sparmöglichkeit bietet www.gutscheinzeiger.de, dort gibt es für so ziemlich jeden Onlineshop den passenden Gutschein, mit dem ihr noch einige Euros sparen könnt. Es lohnt sich daher bevor ihr eure Bestellungen absendet, egal bei welchem Shop, dort nach einem Gutscheincode zu schauen. Die Gutscheine stehen euch sofort ohne Anmeldung und völlig kostenlos zur Verfügung.

Auch Gutscheine für Baby Online Shops findet man in rauen Mengen bei Gutscheinzeiger. Vertreten ist auch Baby Walz mit mehren Gutscheinen. Man kann diesen aktuellen Gutschein verwenden, indem man ihn im Kassenbereich in das vorgegebene Gutscheinfeld eingibt und schon wird der jeweilige Beitrag von der Rechnungssummer abgezogen.

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Geschrieben am 16.02.2012 um 0:01 von Franzi - Katharina,Paul,Produktvorstellung

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Das “Grauen” am Esstisch und sein Ende?

Ein dramatischer, aber dennoch sehr treffender Titel. Seit einigen Tagen herrscht bei uns am Esstisch Krieg. Es fliegen Reisgranaten, Wurstbomben und der Tisch gleicht nach wenigen Minuten einem Schlachtfeld. Ich möchte nicht die ganze Zeit ermahnen und belehren, aber wenn das Essen “fliegt” hört der Spaß auf und meine erzieherische Autorität steht auf dem Prüfstand.

Eigentlich essen beide Kinder schon lange ordentlich mit Besteck, aber neuerdings ist es vor allem für Katharina viel spannender mit den Fingern zu essen und den geliebten Kiri Streichkäse auf dem gesamten Tisch zu verschmieren. Gurke wird durchgekaut und anschließend herunter geworfen. Selbst das Brot wird in das Spiel mit einbezogen und in tausende Einzelteile zerkrümelt. Hin und wieder passiert es sogar, dass die halbe Leberwurst in den Haaren landet und ich nicht nur den Tisch und den Fußboden putzen, sondern noch dazu die kleine Maus baden muss.

Geduld ist eine Tugend, deswegen bleibt auch mir nichts anderes ürigs als geduldig zu bleiben und selbstbewusst immer und immer zu erklären, warum man Essen nicht auf den Boden wirft, sondern es auf dem Teller liegen lässt wenn man es nicht möchte. Früher oder später wird das Katharina auch noch lernen – hoffe ich jedenfalls. ;)

Paul ist im Umgang mit Lebensmitteln sehr achtsam, aber er neigt genauso wie ich zur Tollpatschigkeit. Zum Beispiel ist es nichts Neues, wenn er aus Versehen mit dem Ellenbogen den Trinkbecher umstösst, weil er sich ruckartig zur Seite dreht.
Sein besonderes Talent ist aber seine Musikalität, die er zu jeder Mahlzeit unter Beweis stellt. Wer denkt Paul würde uns ein schönes Lied vortragen, der irrt. Der Tisch aus Holz wird zur Trommel umfunktioniert. Gabel und Messer dienen ihm als Sticks und schon geht es los mit dem rythmischem Klopfen, Hämmern, Pochen…schwupps, da ist er schon, mein Tinitus. “Hallo Tinitus, lange nichts mehr von dir gehört!;-)

Glücklicherweise dauert ein Tinitus bei mir nie lange an, sodass ich mich schnell wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann, nämlich die Kinder zum Essen zu animieren. Am Besten klappt das abends mit kleinen Ausstechformen oder dem “Flugzeugspiel”. Hauptsache es kommt keine Langeweile auf!

Neulich habe ich etwas entdeckt, das muss ich euch einfach zeigen. Von Lutz Mauder gibt es zuckersüße Geschirrsets für freche Mädchen und Jungen, denen ich einfach nicht widerstehen konnte.

Das ist die Jungsvariante für unser Paulchen in herrlichen mediterranen Farben. Ist das grinsende und rothaarige Kerlchen nicht total niedlich?

Mädchen mögen Rosa und Pink, daher ist das Geschirrset für die Damen in eben diesen Farben gehalten.

Die Kinder durften heute zum Abendessen ihr neues Geschirr erstmalig einweihen. Sie waren so fasziniert von dem fröhlichen Design, dass es plötzlich ganz ruhig war. Katharina war zunächst etwas skeptisch und untersuchte vorsichtig mit ihren kleinen Fingern alle Teile. Als sie das Mädchen entdeckte, bestimmte sie erst einmal sämtliche Gesichtsmerkmale: “Naaaaane (Nase), Ohhhh (Ohr), Muuuuuuuhn (Mund)!“. Schnell siegte aber der Hunger über die Neugier.

Das Geschirr ist übrigens aus robustem Melamin und hält Stürze problemlos aus. Ja, das war so ziemlich das Erste was eim Auspacken getestet wurde. ;)

Das große Kleckern blieb bei dieser Mahlzeit aus, viel zu interessant war das neue Geschirr. Scheinbar konnte ich Katharina und Paul eine große Freude damit bereiten. Zum Glück, denn 50,00 € sind nicht gerade wenig Geld für zwei Kindergeschirr-Sets. So viel hat mich der Spaß nämlich gekostet, aber ich kann jetzt schon sagen, dass sich jeder Cent gelohnt hat…alleine schon wegen dem niedlichen Design!

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Geschrieben am 15.02.2012 um 23:03 von Franzi - Katharina,Paul

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Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 5

Wahnsinn, da sind wir doch tatsächlich schon in der Woche 5 angekommen. Diesmal dreht sich alles rund um die Themen Gesundheit, Entspannung und Freizeit.

Gesundheit

Zum Glück gab es bei uns erst eine große Erkältung und da hatte es Katharina, Paul und mich aber so richtig erwischt. Nur der Papa hatte sich mal wieder erfolgreich vom Kranksein gedrückt. Ich weiß nicht wie er das macht, aber es scheint so als hätte er ein Superhelden-Immunsystem und wäre resistent gegen sämtliche Viren.

Weil wir zuvor nur gelegentlich mit kleineren Schnupfanfällen zu kämpfen hatten, sah unsere Hausapotheke eher mau aus. Pflaster, Fieberthermometer, verschiedene Globuli und Notfall-Fieberzäpfchen…mehr war es nicht. Ich bin auch kein Freund davon Medikamente zu horten und Kindern diese ohne Absprache mit dem Arzt zu verabreichen. Wir greifen immer zuerst zu Omas Hausmitteln bei leichten Erkrankungen, wie zum Beispiel Schnupfen:

- Wadenwickel mit Heilwolle
- warme Milch mit Honig
- kuschlige Wärmflasche
- selbstgemachte Salz-Nasentropfen
- Kamillen- und Fencheltee, dazu Zwieback

Ein weiteres Allround-Talent ist Muttermilch. Als stillende Mama ist das natürlich äußerst praktisch, da Muttermilch einfach immer und völlig unkompliziert vorhanden ist. Bei Hautproblemen gibt man ein paar Tropfen Muttermilch mit ins Badewasser und lässt das Baby darin für ca. 5-10 Minuten baden. Wenn ein Säugling unter einer verstopften Nase leidet, kann man ihm mit einer Pipette ganz vorsichtig 1-2 Tropfen Muttermilch in die Nasenlöcher geben.

Wie ich schon erwähnt habe, hatte es uns erst ein einziges Mal so richtig schlimm erwischt und ein Besuch beim Kinderarzt war zwingend erforderlich. Alle beide Kinder hatten eine Bronchitis und Paul noch dazu eine leichte Mittelohrentzündung. Der Arzt deckte uns direkt mit zig Medikamenten ein. Ein Antibiotikum, etwas gegen den Husten, Fieberzäpfchen und Nasentropfen.
Katharina war besonders tapfer. Sie nahm die bittere Medizin ohne auch nur eine Miene zu verziehen. Paul dagegen weigerte sich sturr seine Medizin zu nehmen. Wir hatten es mit gutem Zureden, Erklären und sogar mit Bestechen probiert, aber nichts half. Sobald er die Medizin im Mund hatte fing er an zu würgen und erbrach sich. Wir haben ihm die Medizin zwar immer wieder versucht zu geben (hin und wieder gelangen ein paar wenige Tropfen an ihren Bestimmungsort), aber haben nach 2 Tagen abgebrochen und sind wieder auf Globuli und Hausmittelchen umgestiegen. Die Genesung dauerte dadurch etwas länger, aber ein Kind, dass die Medizin bei jeder Einnahme sofort erbricht ist auch nicht schön anzusehen.

Im Januar diesen Jahres hatte Paul seinen allerersten Unfall. Beim Spielen hatte er sich am Kinn eine Platzwunde zugezogen und musste zum Kleben der Wunde ins Krankenhaus. Die Fahrt im Krankenwagen war für ihn ein prägendes Erlebnis. Noch Tage später erzählte er vom Krankenwagen und den Sanitätern und war von der Arbeit ganz begeistert.
Als er im Krankenhaus versorgt wurde, war er so unglaublich tapfer. Kein einziges Tränchen hatte er vergossen, aber sicherlich spielte die Aufregung dabei eine große Rolle. Die vielen neuen Eindrücke hatten ihn gut abgelenkt.
Kaum war Paul wieder zu Hause (nach nur einer Stunde, die für mich sehr qualvoll war) kletterte er auch schon wieder wie ein Verrückter umher. Kinder sind großartig und ich freue mich, dass der Unfall – abgesehen von einer kleinen Narbe – keine Folgen mit sich zog und Paul genauso fröhlich tobt und flitzt, wie er es zuvor getan hatte.

Freizeit

Katharina und Paul begeistern sich für viele Dinge. Die beiden lieben Bücher, matschen gerne mit Farbe und helfen gerne beim Kochen mit. Letzte Woche haben wir alle zusammen eine Pizza gebacken (Ja, Fastfood muss auch hin und wieder sein!) und das Belegen hat den Kindern viel Freude bereitet. Paul ist normalerweise sehr wählerisch beim Essen und macht einen großen Bogen um jegliche Art von Gemüse. Auf der Pizza hatte er sogar Pilze gegessen! ;-)

Sobald es wieder Sommer wird holen wir unseren Kidstourer aus dem Keller und erkunden radelnd die Umgebung. Ach, Kind müsste man sein! Man könnte sich ganz gemütlich in den Anhänger setzen und sich ziehen lassen. Alle Artikel zu unserem Kids Tourer, den wir testen durften und seither nicht mehr missen möchten, könnt ihr hier nachlesen.

Wellness

Wellness ist für uns ein ganz wichtiger Bestandteil im Leben. Nicht nur wir Großen brauchen hin und wieder eine Extraportion Entspannung, sondern auch die Kleinen. Babymassagen waren immer sehr beliebt, oder einfach nur Plantschen in der Badewanne mit Malseife und Co.

Das war es auch schon wieder von uns. Zum Schluss gibt es wie immer die Sponsoren, die die Parade von der Testmama mit großzügigen Gewinnen unterstützen:

Wellnessium, Bergfreunde, Pflasterkoffer und MeinLiLaLu.

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Geschrieben am 11.02.2012 um 22:20 von Franzi - Baby,Bloggeraktion,Katharina,Paul

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Das hat Hand und Fuß

Es wurde mal wieder Zeit kreativ zu werden und etwas Neues auszuprobieren, dass wir uns eigentlich schon seit Pauls Geburt vorgenommen hatten. Wir wollten Pauls Fuß- und Handabdrücke in irgendeiner Weise festhalten. Dank Julia, einer “Babybauchkünstlerin”, konnten wir unser Vorhaben in die Tat umsetzen.

Den Selbstversuch haben wir mit einem 3D-Bilderrahmenset gewagt, das es für 33,53 € zu kaufen gibt. Das Set war total liebevoll mit einer großen Schleife verpackt. Julia legte uns noch eine zusätzliche Packung Alginat und viele leckere Pfefferminzbonbons dazu. Ich weiß, eigentlich geht es hier nicht um die Bonbons, aber diese Bonbon-Kissen waren der absolute Wahnsinn. Lecker, genauso wie ich sie noch aus meiner Kindheit kannte. Sie waren sogar so lecker, dass sie es leider nicht mehr auf ein Foto geschafft hatten. Bitte verzeiht mir. ;-)

Zunächst haben wir alles ausgepackt, geordnet und gründlich die Anleitung gelesen. Hmm, das klang ja gar nicht kompliziert. Ich hatte es mir wesentlich schwieriger und umfangreicher vorgestellt.

Unsere beiden fleißigen Helferchen nahmen direkt Platz und drängten darauf, dass wir endlich anfangen würden. Den Gips haben wir für später zur Seite gelegt, schließlich benötigten wir vorher einen Rohling. Wir mischten das Alginat zusammen mit der erforderlichen Menge Wasser und rührten, rührten, rührten. Als die Masse die richtige Konsisstenz erreicht hatte, wurde das Ganze in die kleine Plastikschale gegeben.

Kaum war die Masse in der Form, musste die Hand hinein gedrückt werden. Leider hatten wir ein wenig zu sehr getrödelt und der erste Versuch scheiterte (links auf dem Foto), weil die Masse zu schnell fest wurde. Weil wir aber genug Alginat da hatten (danke Julia) war das überhaupt kein Problem und wir probierten es erneut. Diesmal klappte es fast perfekt. Eigentlich darf die Hand nicht den Boden der Form berühren, um einen optimalen Abdruck zu erhalten. Paul hat seine Fingerspitzen aber zu weit nach unten gedrückt. Von außen lässt sich das allerdings nur schlecht abschätzen, zumal Paul ordentlich Kraft und einen eigenen (Dick-)Kopf hat.

Sobald die Masse fest geworden ist, kann die Hand vorsichtig rausgezogen werden. Anschließend wird die Gipsmasse angerührt und in den Rohling aus Alginat gefüllt. Das Trocknen dauerte mehrere Stunden und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die übrig gebliebene Gipsmasse erschien uns ein wenig knapp bemessen und wir beschlossen Gips nachzukaufen, um auch den anderen Abdruck noch nehmen zu können.

Kaum war der Gips besorgt, konnte es auch schon weitergehen. Wir hatten uns überlegt, dass wir statt Pauls Fuß, den Fuß von Katharina abformen werden. So haben wir von beiden Kindern einen Abdruck und können beide in dem Bilderrahmen verewigen.

Nachdem auch Katharinas Fußabdruck getrocknet war, haben wir Hand und Fuß mit Tesa Powerstrip im Rahmen befestigt.

Zum Schluss noch ein Foto von beiden im mittleren Fenster platziert und fertig war er, der 3D-Bilderrahmen. Ich bin so begeistert, denn das Ergebnis ist so schön geworden, dass der Bilderrahmen bei uns einen Ehrenplatz im Wohnzimmer bekommen wird. Ich möchte noch außen auf dem Rahmen mit Farbe die Namen der Kinder schreiben, jedenfalls habe ich mir das für das kommende Wochenende vorgenommen.

So ein Abdruckset ist eine feine Sache. Es macht solchen Spaß die Abdrücke zu nehmen, auch wenn die Prozedur etwas Geduld und ein wenig Fingerspitzengefühl erfordert. Wenn ihr vorhabt, ein solches Set zu kaufen, dann würde ich euch empfehlen gleich eine Packung Gips und eine Packung Alginat dazu zu kaufen. Sicher ist sicher! Außerdem ist es besser wenn gleich zwei Erwachsene anwesend sind, denn schließlich muss es schnell gehen. Einer hält das Kind bei Laune, der andere kümmert sich um den Behälter mit der Abformmasse.

Ich gestehe, ich bin stolz auf unser kleines Kunstwerk. Natürlich kann es längst nicht mit dem mithalten, was Julia zaubert. Schaut euch die wunderschönen Babybauchabdrücke an. Sind sie nicht traumhaft schön? Ich ärgere mich total, dass wir nicht solch eine einzigartige Erinnerung an die Schwangerschaft haben.

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Geschrieben am 07.02.2012 um 22:25 von Franzi - Baby,Katharina,Paul

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Meine neue Freundin, die Ringelsuse

Ringel, Ringel, Ringel… ich kann einfach nicht genug davon haben. Vielleicht ist es euch ja bereits aufgefallen, dass Paulchens Kleiderschrank zum größtel Teil aus Ringel-Kleidung besteht. Große breite Ringel, hauchzarte dünne Ringel, kunterbunte Ringel – hauptsache im Ringel-Look.

Das romantisch-verspieltes Label Ringelsuse macht Mädchenträume wahr. Schon allein das Design des Shops verzaubert mich jedes Mal aufs Neue, denn das Stöbern macht richtig Spaß. Vor allem die zuckersüßen Accessoires für Groß und Klein haben es mir angetan. Angefangen bei den vielen Taschen, über traumhaft schöne Kleider, bis hin zum niedlichen Body für die Allerkleinsten – für jeden ist etwas dabei.

Die Entscheidung fiel mir bei der Auswahl gar nicht so leicht, denn am Liebsten hätte ich – ganz typisch Frau – alles auf einmal genommen. Irgendwann war es dann doch vollbracht und die Lieblingsprodukte gefunden.

Ringelsuse wäre aber nicht Ringelsuse, wenn die Sachen in einer langweiligen Verpackung versendet worden wären. Bei der Ringelsuse ist alles ganz anders, denn beim Auspacken bekommt man schon ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Da befinden sich die Sachen doch tatsächlich in einem himmelblauen Beutel, auf dem das Logo der Ringelsuse abgedruckt ist. Das gefällt mir richtig gut, denn gerade solche Kleinigkeiten machen meiner Meinung nach ein Label erst einzigartig.

Aber halten wir uns nicht länger mit den Äußerlichkeiten auf und schauen uns den Inhalt genauer an, ich kenne schließlich euch olle Neugierden. ;)

Tadaaaaa…warme Söckchen, natürlich im Ringel-Look und eine Mädchenkram-Tasche.

Die Socken sind aktuell im Angebot und kosten statt 4,90 € nur 2,90 €!!! Schaut euch die Farben an, sind die nicht der absolute Wahnsinn? Mit diesen Socken lässt sich der Winter wirklich aushalten. Es gibt sie allerdings nur in einer Einheitsgröße (37-43) und bei mir mit Schuhgröße 39 fallen sie noch relativ groß an den Zehen aus. Von den Füßen rutschen sie zwar nicht, aber es schlabbert ein wenig. Bei Kuschelsocken darf das aber sein und stört mich persönlich überhaupt nicht. Ich gebe sie nicht mehr her und werde mich definitiv bei dem aktuellen Preis mit 2-3 weiteren Paaren eindecken.

Die Socken lassen sich wunderbar auf der Haut tragen. Sie sind weich, kuschelig und halten dank einem Alpaca-Wollanteil von 40 % die Füße perfekt warm. Bei mir soll das schon etwas heißen, denn ich habe die wohl kältesten Füße überhaupt und trage oft zwei Paar übereinander.

Obwohl mir die Socken richtig gut gefallen, ist mir eine Sache aufgefallen, die ich sehr verwirrend finde. Im Shop wird angegeben, dass die Ringelsocken bei 60°C waschbar sind. Schaut man sich die Socken aber genauer an, fällt einem sofort das kleine Etikett mit dem Ringelsusen-Label am “Sockenschaft” auf. Auf diesem befinden sich Hinweise zur Pflege die besagen, dass die Socken nur per Hand und maximal bei 30°C gewaschen werden sollten. Hmm, und nun? Wollsocken kommen bei mir sowieso nur in die Handwäsche, aber dennoch sind diese widersprüchlichen Angaben für den Kunden verwirrend. Da muss ich wohl noch einmal nachhaken, bei der Ringelsuse. :)

Hand aufs Herz, wieviel Mädchenkram befindet sich in eurem Besitz? Ich vermute mal, die Antwort lautet: Jede Menge! So geht es auch Katharina im zarten Alter von 15 Monaten. Haarspangen, Kette, Zopfgummis und sonstige Kleinigkeiten, auf die die kleine Dame von Welt nicht verzichten möchte. Es wurde also allerhöchste Zeit für eine geeignete Aufbewahrungsmöglichkeit für die vielen Schmuckstücke.

Der Mädchenkram Kosmetikbeutel eignet sich nicht nur für Kosmetik, sondern genauso gut für Katharinas Schätze. Alles ist schön ordentlich verstaut und schnell griffbereit. Noch bietet der Kosmetikbeutel für 12,90 € jede Menge Platz, aber wie ich mich kenne, wird sich der leere Raum sehr bald füllen. ;)

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Geschrieben am 05.02.2012 um 23:17 von Franzi - Baby,Katharina,Mama

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mirapodo Dauerkarte – Februar 2012

Am Ende des Monats werde ich vor Vorfreude immer wieder richtig hibbelig, denn dann wird es Zeit die nächste Dauerkarten-Bestellung zusammenzustellen. Dazu mache ich es mir auf dem Sofa gemütlich und verbringe den ganzen Abend damit Schuhe anzuschauen und mir Notizen zu machen. Nach und nach entsteht eine ordentliche Liste und diese wird pünktlich zum ersten bestellt. ;-)

Wofür ich mirapodo lieben gelernt habe, ist der freundliche Service und der Blitzversand. Ich hatte am 1. Februar erst gegen Mittag bestellt, aber trotzdem erreichte mich das riesengroße Paket schon am Folgetag, zur ungefähr gleichen Uhrzeit. Welcher Shop bekommt es sonst noch hin, die Ware innerhalb 24 h zu liefern? Amazon.de ist noch recht schnell, aber so schnell wie mirapodo ist sicherlich keiner. Noch dazu liefert mirapodo alles versandkostenfrei.

Kaum ausgepackt, wurden zunächst alle Schuhkartons ordentlich gestapelt. Es sind im Februar stolze 7 Paar Schuhe geworden und eine Sohleneinlage für zusammen 249,88 €. Der Sale hat sich total gelohnt, denn es sind nahezu alle Modelle ordentlich gesenkt.

Aber kommen wir nun zu meiner Bestellung:

Links sind extrem dick gefütterte Winterstiefeletten von Tamaris, die ich bei den Temperaturen auch brauche. Die schwarzen Rieker Pumps auf der rechten Seite hat sich meine Mom ausgesucht.

Weiter geht es mit Schuhen für Katharina. Im Frühjahr braucht Katharina natürlich passendes Schuhwerk und die Halbschuhe von Superfit in silber/grau haben mir auf den ersten Blick gefallen.
Die Hausschuhe von Esprit sind schon in der Größe 24 und bis sie die tragen kann, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Aber lieber zu groß, als zu klein. ;)

Die Schuhe, die ihr hier seht sind für zwei liebe Freundinnen, die ich online kennengelernt habe. Beide durften sich für ihre Söhne ein Paar Schuhe in diesem Monat aussuchen. Der große Kleine darf sich über dunkelblaue Superfit Halbschuhe und der kleine Große über Esprit Hausschuhe (die gleichen wie Katharina sie bekommen hat, nur in einer anderen Farbe) freuen. Schon morgen sollten die Schuhe bei ihren neuen Besitzer eintreffen. :-)

Paul soll natürlich auch nicht leer ausgehen. Er benötigte neue Gummistiefel und weil Grün seine Lieblingsfarbe ist, wählte ich ein Modell in Grün von der Firma Giesswein. Seitdem die Schuh hier angekommen sind, möchte er sie gar nicht mehr hergeben und sie ständig tragen. Total süß!

Zum Schluss ein paar Einlegesohlen. Nicht besonders hübsch, aber angenehm im Schuh zu tragen.

Liebes mirapodo-Team. Wie in jedem Monat möchten wir uns auch im Februar bei euch bedanken. Ihr seid Schuld an meiner neuen Sucht: Schuhe! ;)

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Geschrieben am 03.02.2012 um 20:32 von Franzi - Katharina,Paul,Schuhe

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Ein Hund namens Pudding!

Jeder kleine Junge träumt von einem eigenen Haustier. Paul liebt Hunde über alles, aber leider lässt sich ein Hund nicht mit unseren Katzen vereinbaren. Deswegen muss Paul mit dem Hund von Oma vorlieb nehmen.

Wenn schon ein echter Hund nicht möglich ist, sollte Paul wenigstens ein Hündchen aus Plüsch bekommen. Doch welcher Hund ist der richtige und sorgt bei Paul auch für jede Menge Spielspaß? Schließlich ist ein Kuscheltier oft weitaus mehr als ein einfaches Spielzeug aus Plüsch. Das Lieblingskuscheltier ist ein treuer Freund, begleitet das Kind über Jahre, prägt es, dient als Trostspender, bietet Sicherheit und Geborgenheit.

Weil ich aus Zeitgründen nicht sämtliche Shops duchsuchen wollte, habe ich diesmal etwas ganz Neues ausprobiert und die Hilfe vom Preisvergleich von MyBestBaby.de in Anspruch genommen. “Nur das Beste für Ihr Baby” prangt groß und deutlich auf der Startseite. Schnell stellte ich fest, dass es nicht nur irgendein Werbeslogan ist, sondern man wirklich merkt, dass sich jemand Gedanken bei der Auswahl der Produkte gemacht hat. Im Übrigen ist MyBestBaby.de KEIN Onlineshop, sondern vielmehr ein Preisvergleich. Dieser ermöglicht es uns, die besten und günstigsten Angebote aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Onlineshops schnell zu finden. Alles ist übersichtlich und nach Preis-Leistungsverhältnis gegliedert. Klingt super, oder?

Passenderweise gab es unter Spiel & Spaß eine eigene Kuscheltier Kategorie. Es gab einige Steiff Kuscheltiere, Teddys, Pferde, Hasen, Elefanten, aber nur ganz wenige Hunde. Auch wenn es nicht sonderlich viele Hunde zu bestaunen gab, fiel mir ein Hund besonders auf. Diesen kleinen Hund von sikikid gibt es bei tausendkind zu kaufen und hat jede Menge Zubehör im Gepäck. Mir war bei der Auswahl wichtig, dass der Hund als Hund erkennbar, kuschelweich und handlich ist.

Wenn man so wie wir das Stück der Begierde auf der Seite von MyBestBaby.de gefunden hat, klickt man nur noch auf das Bild und wird automatisch zu dem jeweiligen Shop weitergeleitet, indem man es letztendlich auch kaufen kann. Alles völlig unkompliziert!

Wir sind schon länger Kunden von tausendkind und bestellen dort öfters. Die Besonderheit an dieser Bestellung war aber, dass das Paket an Paulchen höchstpersönlich adressiert war. Stolz ohne Ende nahm er das Paket in Empfang und unser Postbote Rudi meinte noch scherzhaft “Na, mein kleiner Freund? Es dauert nicht mehr lange und du darfst sogar selbst für deine Post unterschreiben.“.

Lange blieb das Paket aber nicht verschlossen. Auch Katharina wurde immer neugieriger und eilte herbei, um Paul beim Auspacken zu helfen.

Schnell wurde das Paket aufgerissen und das Packpapier zur Seite geworfen. Zum Vorschein kam ein großer Beutel. Pauls Augen wurden immer größer. Ich erklärte ihm, dass sich in dem Paket ein braunes Hündchen befindet, so wie er sich es gewünscht hat.

Die kleine Schwester, freudig am quieken, schaute ganz eifersüchtig zu Paul. “Das ist nur etwas für große Jungs!“, waren seine Worte. Kein Wunder also, dass Katharina immer trauriger wurde.

Paul ließ sich anfangs aber kein bisschen davon beeindrucken. Paul teilt eigentlich gerne, aber nur, wenn genug von etwas vorhanden ist. Gibt es etwas nur einmal, macht er schnell Besitzansprüche geltend. Er ermahnte die kleine Maus pausenlos und versuchte sich nebenbei einen Überblick über sein Hundchen samt Zubehör zu verschaffen. Hund, Körbchen, Leine und ein kleiner Knochen laden zum Spielen ein.

Wie soll denn dein Hund heißen?“, fragte ich Paul, um ihn ein wenig abzulenken. “Pudding heißt der Hund, weil er braun ist!“, lautete seine Antwort. Kinderlogik eben, aber nun gut, heißt das Hündchen ab sofort Pudding. ;-)

Katharina fing in der Zwischenzeit an zu wimmern und schluchzen. Paulchen wurde langsam hellhörig und schaute immer wieder zu Katharina rüber. Man sah ihm richtig an, wie es in dem kleinen Köpfchen ratterte und er kräftig nachdachte. Er fasste sich ein Herz, atmete tief ein und schnappte Pudding am rechte Schlappohr. “Kleine Maus, guck mal was der Paul für dich hat. Paul schenkt dir das Hündchen!“.
Dieser Moment war fast magisch und entlockte mir sogar ein kleines Tränchen. Ich bin überaus stolz auf unseren kleinen Mann. Ehrlich gesagt hätte ich das nie erwartet, deswegen hat mich Paulchens selbstlose Geste auch so sehr gerührt.

Katharina hat Pudding direkt in ihr Herz geschlossen und kümmert sich seitdem sehr vorbildlich und äußerst liebevoll um Pudding. Sie geht mit ihm Gassi, kuschelt mit ihm, legt ihn zum Schlafen in sein Körbchen und füttert ihn selbstverständlich auch regelmäßig. Weil Katharina das mit der Fürsorge besonders ernst nimmt, probiert sie stets zuerst das Futter, bevor es Pudding vorgesetzt bekommt.

Eins ist sicher, wir haben die tollsten Kinder auf der ganzen Welt. Ich bin gespannt, was Katharina und Paul noch für Abenteuer mit ihrem Freund Pudding erleben werden. :-)

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Geschrieben am 31.01.2012 um 2:23 von Franzi - Baby,Katharina,Paul,Spartipp

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Endlich Schnee in Thüringen

Lange genug mussten wir warten, aber heute war es dann endlich soweit! Kaum wach geworden, klebten die Kinder mit ihren neugierigen Näschen am Fenster und beobachten die weißen Flocken. Nach wenigen Stunden verschwand Apolda unter einer prachtvollen Schneedecke. Ehrlich gesagt hätte ich nicht daran geglaubt, dass wir noch in dieser Woche den Schlitten aus dem Keller holen dürfen. Umso erfreuter war ich, als die erstn Schneeflocken vom Himmel fielen. Selbst die Katzen versammelten sich am Fensterbrett und beobachten das lustige Tanzen der Flöckchen.

Der erste Schnee bedeutet neben der ersten richtigen Schlitten-Erfahrung für die Kinder auch den ersten richtigen Einsatz für Pauls neue Schuhe. Und mit “Schuhe” meine ich natürlich seine Winterstiefel von Kamik.
Beide Bewährungsproben wurden einwandfrei bestanden. Die Kinder hatten riesigen Spaß beim Schlittenfahren. Und Pauls Stiefel – als wasserdicht angepriesen – hielten auch, was sie versprachen. Seine Füße blieben warm und trocken. Genau so stelle ich mir die perfekten Winterschuhe für kleine Rabauken vor, die am Liebsten den ganzen Tag im Schnee toben würden.

Wir hatten einen wunderschönen Tag und der Schlitten wurde gebührend in diesem Jahr eingeweiht. Ich glaube, für die Kinder war das Schlittenfahren ein richtiger Höhepunkt am Wochenende. Beide kicherten und lachten vergnügt. Ach, da wäre man am Liebsten selbst noch einmal Kind. Mögen noch viele weitere Wintertage folgen!

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Geschrieben am 29.01.2012 um 2:32 von Franzi - Katharina,Paul

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