Paulchens kleine Welt

Der richtige Schulranzen

Wie die Zeit vergeht! Mir ist, als wäre es erst gestern gewesen, als ich Paul im Krankenhaus zum ersten Mal auf dem Arm hielt. Seine kleine Hand gerade groß genug, um meinen Finger zu umfassen. Heute entdeckt er die Welt auf eigenen Füßen, lernt ständig neue Sachen und plappert in einer Tour. Und schon bald wird er sein eigenes Rasierzeug brauchen und sich ne eigene Bude suchen…
Okay, ganz so weit sind wir dann doch noch nicht. Aber in nicht so ferner Zukunft wird er in die Schule kommen. Das bedeutet, wir müssen uns früher oder später auf die Suche nach einem geeigneten Schulranzen machen. Um nicht gänzlich unvorbereitet auf die Suche zu gehen haben wir uns schonmal vorab ein wenig informiert und sind auf die Koffer-Arena gestoßen. Wie der Name schon vermuten lässt gibt es da vorrangig Koffer und Reisetaschen. Aber eben auch ein sehr großes Sortiment an Schulranzen. Die gibt es ja heutzutage in Unmengen von verschiedenen Formen, Farben und Motiven. Diese Vielfalt trägt nicht gerade zu einer schnellen Entscheidung bei. Wie ich die Mama kenne wird das ganze als “Meilenstein auf Paulchens Lebensweg” geradezu zelebriert. Ich tippe auf mehrere Stunden exzessiven Stöberns und Vergleichens. Ist die “Große Suche” beendet hat sich alles auf – grob geschätzt – 10-15 verschiedene Modelle reduziert. Ab dieser engeren Auswahl darf sich der Papa mit einklinken und sortiert ein paar Modelle aus. Irgendwann ist es dann soweit und der Gewinner steht fest.

Leicht machen sollte man sich diese Auswahl auch nicht. Schließlich wird der Schulranzen in den ersten Schuljahren zu einem viel gebrauchten Utensil. Das sollte dem Kind natürlich gefallen, komfortabel zu tragen sein, und natürlich auch Platz für allerlei Schulsachen und “Zubehör” bieten.
Markentechnisch haben wir uns noch nicht festgelegt. Aber wir sind relativ sicher, dass es der Qualität zuliebe eine renommierte Marke werden wird. Der eventuell etwas höhere Preis wird von uns da gern in Kauf genommen. Als erstes kommt einem da zwangsläufig Scout in den Sinn. Das kennt man schon aus seiner eigenen Schulzeit. Das heißt, ich nicht. Meine Schulzeit fand bis zur 7. Klasse in der DDR statt. Wer da einen Scout besaß hatte vermutlich “Westverwandschaft” oder ein Vermögen dafür im Intershop hingeblättert…
Doch auch andere Hersteller sind nicht von vorn herein ausgeschlossen. Auch McNeill beispielsweise hat einige schöne Modelle im Angebot, von denen es sicher das eine oder andere in die engere Wahl schafft.

Auf was werden wir hauptsächlich achten? Neben der optischen Aufmachung, die natürlich vor allem Paul gefallen muss, sind die Trageeigenschaften von entscheidender Bedeutung. Breite und optimal gepolsterte Gurte muss er haben, und er muss gut sitzen ohne zu scheuern oder zu drücken.
Ebenfalls sehr großen Wert legen wir auf Sicherheit im Straßenverkehr. Helle Farben und große Reflektoren sind hier vorteilhaft.
Damit sind an sich die wichtigsten Kriterien aufgezählt. Dann steht Pauls Schulzeit nichts mehr im Wege. Spaß wird er dort sicher haben. Und mit dem richtigen Schulranzen – bequem, sicher und cool – wird er dafür auch bestens ausgestattet sein.

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Geschrieben am 11.02.2012 um 0:10 von Papa - Dies & Das,Paul

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Taschenaktion bei den Wurzelzwergen

Könnt ihr euch noch an Pauls Geschichte mit dem kleinen blauen Auto erinnern, die ihr vor einigen Tagen bei uns im Blog auszugsweise lesen konntet? Darin haben wir euch Pauls neues Halstuch von den Wurzelzwergen gezeigt. Ich finde es so niedlich, wie Paul das Halstuch mit sich herumträgt (mal am Hals, mal in der Hand als eine Art Schnuffeltuch) und freudig SEINE Geschichte erzählt.

Wusstet ihr, dass es bei den Wurzelzwergen sogar Taschen gibt? Natürlich sind das keine langweiligen Taschen, sondern mit dem Namen des Kindes gepimpte Kindergartentaschen. Hey, unser Paulchen kommt nach den Sommerferien in den Kindergarten und braucht unbedingt seine ganz eigene Tasche. Vielleicht lässt sich mit den Wurzelzwergen reden und sie zaubern ihm ein blaues Auto auf eine Tasche?

Wenn ihr auch auf der Suche nach einer schönen und individuellen Kindergartentasche für eure kleinen Zwerge seid, solltet ihr unbedingt die aktuelle Taschenaktion (gültig im kompletten Februar 2012) nutzen. Zu jeder Bestellung erhaltet ihr GRATIS einen limitierten Dawanda-Stoffbeutel dazu.

Übrigens ist mir letztens zum Thema Wurzelzwerge eine ganz tolle Hörspielreihe aus meiner Kindheit eingefallen: Tatatuck! Dort geht es auch um kleine Wurzelzwerge, die allerhand Lustiges erleben. Hört einfach mal rein und anschließend stattet ihr den Wurzelzwergen einen Besuch ab und lasst euch von den süßen Sachen verzaubern.

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Geschrieben am 04.02.2012 um 23:49 von Franzi - Dies & Das

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Zahnarztangst überwinden?

Wer geht schon gerne zum Zahnarzt? Ich kenne niemanden, denn selbst harte Männer bekommen beim alljährlichen Zahnarztbesuch weiche Knie. Zahnarztangst ist weit verbreitet und kann für Betroffene zu einer großen Belastung werden. Oft entwickelt sich diese Angst zu einer scheinbar unüberwindbaren Hürde. Folgen dieser Angst sind schwere Zahnerkrankungen und Schäden am Zahnfleisch.

Ich muss gestehen, ich leide auch unter Zahnarztangst. Sicherlich ist sie in dieser Form, wie sie bei mir besteht, nicht ganz so schlimm, aber trotzdem wäre ich gerne gelassener bei den Kontrollbesuchen.

Als Ursachen für meine Angst sehe ich mehrere intensive Behandlungen während meiner Kind- und Jugendzeit. Angefangen hat alles im Alter von ca. 6 Jahren. Mir musste das Lippenbändchen gekürzt werden. Eigentlich ein kleiner Eingriff, aber ich verbinde damit nur negative Erinnerungen. Der Arzt hatte eine sehr eigenwillige und ruppige Art. Im Umgang mit Kindern war er anscheinend nicht sonderlich geschult, sodass ich die OP vor Angst zitternd über mich ergehen lassen habe.

Im Alter von 8 Jahren hatte ich einen Fahrradunfall. Ich fuhr den Berg hinab und hatte plötzlich den Lenker in der Hand. Daraufhin stürzte ich schwer und musste mit einer Gehirnerschüttung und eine großen Platzwunde auf der Stirn ins Krankenhaus. Zusätzlich brach bei dem Sturz eine kleine Ecke von einem meiner Schneidezähne ab. Aua!
Nachdem die Wunden verheilt waren, erhielt ich eine Art “Prothese”, um diese klitzekleine fehlende Ecke zu ersetzen. Ich weiß zwar nicht warum, aber dieses Teil hatte ich ständig verloren und es musste daraufhin alle paar Monate erneuert werden. :/

Meine allerschlimmsten Erinnerungen verbinde ich aber mit dem Entfernen der Weisheitszähne, bei einem anderen Zahnarzt. Alle vier mussten mir in insgesamt 2 Operationen entfernt werden, weil sie beim Durchbrechen schräg gekommen wären und gegen die anderen Zähne gedrückt hätten. Beide Eingriffe waren mit solch enormen Schmerzen verbunden. Das ganze Gesicht schwoll an, war blau und Kopfschmerzen plagten mich. Das Wechseln der Drainagen war zudem das wohl Schlimmste, was mir je bei einem Zahnarzt widerfahren ist. Vielleicht hatte ich auch nur Pech mit der Wahl des Zahnarztes, aber gesprägt haben mich diese Erlebnisse definitiv.

Heute ist es so, dass ich die Zahnarzttermine zwar wahrnehmen kann, aber ich die Behandlungen quasi in Trance über mich ergehen lasse. Ich habe ein mulmiges Gefühl im Bauch, die Hände schwitzen und ich würde am Liebsten davonrennen…die Vernunft siegt allerdings über die Angst, denn schließlich hat man als Mama eine gewisse Vorbildfunktion zu erfüllen.

Ich kann euch nur raten, wenn ihr auch unter einer solchen Angst leidet und diese Zahnarztangst überwinden möchtet, lasst euch intensiv beraten. Scheut euch nicht davor Hilfe anzunehmen. Es gibt inwzischen Ärzte, die speziell mit Angstpatienten arbeiten und dank ihrer Erfahrungen euch wirklich helfen können.

Tipp: Viele nützliche Informationen zum Thema findet ihr unter Sicherlachen.de, die Seite von Dr. K. Raphael Benetatos, der für jeden noch so ängstlichen Angstpatienten die passende Lösung findet.

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Geschrieben am um 22:53 von Franzi - Dies & Das

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Stopp ACTA!


Bildquelle: http://www.junge-piraten.de/2010/03/05/stop-acta-deine-freiheit-in-gefahr/

Liebe Leserinnen und Leser von Paulchens-kleine-Welt

Heute widme ich mich einmal einem politischen Thema. Ich denke, dass jeder Internetnutzer – und das sind wir ja eigentlich alle – über das Thema “aufgeklärt” werden sollte.
Es geht um das Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen, besser bekannt als ACTA, Anti-Counterfeiting Trade Agreement. Eine Erklärung dieses Abkommens und die möglichen Folgen für uns alle sind in diesem Video sehr treffend dargelegt. Wer sich das ganze Pamphlet einmal durchlesen möchte kann dies hier tun (51 Seiten).

Ein wesentlicher Bestandteil von ACTA ist die totale Überwachung sämtlichen Datenverkehrs im Internet. Dazu werden die Internet Service Provider durch ACTA quasi gezwungen, da sie sich ansonsten mit schuldig machen würden. Usern, die 3 Mal gegen die ACTA-Bestimmungen verstoßen haben, würde dann komplett der Zugang zum Internet verwehrt. Einen “Verstoß” stellt schon das Kopieren eines Zeitungsartikels dar, oder ein Video von einer Feier, bei dem im Hintergrund Musik gespielt wird. Dass eine derartige Zensur nicht mit unseren Grundrechten vereinbar ist und darum entschieden abgelehnt werden MUSS sollte jedem klar sein. Es kann nicht sein, dass jeder Internetnutzer als potentieller Straftäter abgestempelt und scharf überwacht wird. Noch viel weniger kann es sein, dass unsere Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP das Ganze “nicht so kritisch” sieht. Das kommt davon, wenn Menschen über etwas entscheiden sollen, von dem sie eigentlich keinen Dunst haben. Wie so oft kann ich nur den Kopf schütteln und Dieter Nuhr zitieren: “Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal die Fresse halten!”
Wie kann eine Politikerin einer DEMOKRATISCHEN Partei ein Abkommen als nicht kritisch bezeichnen, dass unter Ausschluss jedweder Öffentlichkeit in geheimen Verhandlungen von Lobbyisten getroffen wurde? Was genau hat die massive Beschneidung der persönlichen Freiheit der Bürger mit Demokratie zu tun?

Wer aktiv werden möchte gegen ACTA kann dies mittels einer Online-Petition tun. Es sind schon fast 1,5 Mio Unterzeichner. Einer davon bin ich…

“Mächtige Konzerninteressen drängen auf dieses Abkommen, aber das EU Parlament steht noch im Weg. Senden wir den Abgeordneten eine klare Botschaft, sich gegen die Lobbies zu stellen und für Internet-Freiheit einzutreten. Unterzeichnen Sie jetzt und erzählen Sie allen davon.
Letzte Woche sahen wir, was wir gemeinsam erreichen können, als Millionen von uns die USA davon abhielten, ein Internetzensurgesetz zu verabschieden. Wir haben der Welt gezeigt, wie mächtig unsere Stimme sein kann. Erheben wir sie erneut um gegen diese neue Bedrohung vorzugehen.”

Quelle: http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?fp

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Geschrieben am 02.02.2012 um 0:47 von Papa - Dies & Das

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Meine Visitenkarten sind fertig!

In der heutigen Zeit sind Visitenkarten ein wichtiges Utensil, dessen Reichweite man nicht unterschätzen sollte. Anfangs hatte ich sie noch ein wenig belächelt, als mein Mann mir dazu geraten hat, dass ich mir doch welche anfertigen lassen solle. Wozu brauche ich Visitenkarten? Ich bin zwar selbständig, aber betreibe doch nur einen kleinen Blog? Wie wichtig könnten Visitenkarten für mich sein.

Im Alltag passiert es immer wieder, dass ich auf das was ich mache angesprochen werde. Viele können sich nichts unter einem Blog vorstellen, obwohl sie teilweise selbst online unterwegs sind. Am Besten macht man sich ein Bild von der Sache, wenn man sie sich genauer anschaut. Ich nannte die URL, unter der Paulchens kleine Welt zu erreichen ist. Kaum habe ich die Adresse ausgesprochen, kamen die ersten Nachfrage: “Alles zusammengeschrieben? Oder doch mit Minus zwischen den Wörtern? Wie war das gleich, Paulchens große Welt?”. Scheinbar gehören Zettel und Stift längst nicht zur Handtaschen-Grundausstattung. Für mich waren solche Situationen besonders ärgerlich, schließlich wäre das die Chance meinen Blog auch im regionalen Umfeld bekannter zu machen.

Aus diesem Grund bin ich endlich über meinen Schatten gesprungen und habe mir Visitenkarten anfertigen lassen. Laserline ist ein Anbieter für Visitenkarten, der mich mit seiner Qualität und dem unschlagbar günstigen Preis überzeugt hat. Bereits ab 35,10 € erhält man satte 500 Stück. Das klingt natürlich nach einer großen Menge, aber man glaubt gar nicht, wie schnell man die Visitenkarten verteilt hat. Hier und da wird eine Visitenkarte seinem Gegenüber zugesteckt, oder es werden die Karten untereinander ausgetauscht.

Was sollte auf einer Visitenkarte stehen?
- Bezeichnung der Ausübung, Position
- vollständiger Name, Titel wenn vorhanden
- URL zur Firmenseite
- Anschrift
- Kontaktmöglichkeiten (E-mail, Telefon und Fax)

Was das Design betrifft gilt für mich, weniger ist mehr. Ich mag es lieber schlicht, denn zu viel Farbe und Schnickschnack lenkt vom Wesentlichen ab. Schließlich ist eine Visitenkarte eine Art Aushängeschild und soll dabei helfen Kontakte zu knüpfen. Jemanden zu verschrecken ist nicht Sinn der Sache.

Nun sind sie da, meine ganz persönlichen Visitenkarten und sie gefallen mir richtig gut. Sie sind genauso geworden, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ich habe mir inzwische angewöhnt, immer welche in der Handtasche zu haben, wenn ich unterwegs bin.

Ein großes Dankeschön an den Göttergatten, der mich auf eine liebe Art und Weise “gedrängt” hat, endlich diesen Schritt zu gehen.

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Geschrieben am 25.01.2012 um 0:06 von Franzi - Dies & Das

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LED Leuchtmittel zum Kuscheln

Wenn die Kinder schlafen wird es gemütlich für uns als Eltern. Gemeinsam kuscheln wir uns auf das Sofa, werfen eine DVD ein und lassen den Abend ausklingen. Nur eins stört mich dabei, das helle Licht. Es klingt vielleicht etwas seltsam, aber ich kann es beim Fernsehen überhaupt nicht leiden, wenn die Deckenlampe an ist. Das Problem ist, dass das Licht so wie es momentan ist blendet und störend wirkt. Ohne Licht ist es allerdings auch zu dunkel, deswegen werden wir uns mit der richtigen Lampe und den passenden LED Birnen eine angenehme Atmosphäre im Wohnbereich schaffen. Noch dazu sind diese speziellen Birnen noch nicht einmal teuer und haben eine lange Lebensdauer.

Ihr glaubt gar nicht, wieviel bereits der Wechsel von normalen Glühbirnen zu LED Birnen ausmacht. Das Licht ist wesentlich weicher und in keinster Weise grell. Ihr müsst auch keine Bedenken haben, dass LED-Lichter zu dunkel sind, denn diese Birnen sind äußerst effizient und haben den Vorteil, dass das Licht trotzdem nicht als störend empfunden wird. Led Leuchtmittel zum Kuscheln, was will man mehr!

Meine Idee ist es, eine Stehlampe mit Deckenfluter und Dimm-Funktion neben das Sofa zu stellen und diese mit LED Birnen auszustatten. Am Wochenende werden wir es in Angriff nehmen und uns endlich “Kuschellicht” in die heimischen vier Wände holen.

Als Paul noch ganz klein war, hatte er eine kugelförmige Lampe aus Papier. In der Lampe hatten wir von Anfang an ausschließlich LED-Glühbirnen. Beim Wickeln hatte er immer nach oben in das helle Licht geschaut. Ich muss sicherlich nicht erwähnen, dass es ihm ganz und gar nicht gefallen hatte. Nachdem wir für ein besseres Licht gesorgt hatten, klappte das Wickeln direkt wieder besser und er war definitiv entspannter. Erstaunlich, dass die Wahl der Leuchtmittel so einen großen Einfluss auf unseren Alltag haben kann.

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Geschrieben am 24.01.2012 um 22:33 von Franzi - Dies & Das

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Rotkäppchen

Katharina ist ab sofort bereit für den Kinder-Fasching. Kostüm angekommen und direkt anprobiert! Passt perfekt und sieht zuckersüß aus! :-)

Wie gefällt es euch?

Pauls Kostüm soll übrigens morgen hier ankommen. Er wird passend dazu als Wolf verkleidet zum Kinderfasching erscheinen. ;-)

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Geschrieben am um 14:33 von Franzi - Dies & Das,Katharina

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Auf Achse…

Immer wenn ich aus irgend einem Grund in den Keller muss, sehe ich mein Rad dort stehen, und das von Franzi und den Kids Tourer. Und manchmal – meistens – wünsche ich mir dann, ich hätte wieder mehr Zeit zum Radeln…

Wenn ich daran denke, wie oft ich “früher” mit dem Rad unterwegs war, und vor allem welche Strecken ich zurückgelegt habe… Mehrere Tausend Kilometer pro Jahr waren es immer. Und da wir nicht im Flachland wohnen war auch zwangsläufig so manche Bergetappe dabei.
Heute bin ich völlig aus der Übung. Schon der bloße Gedanke daran, einen Berg mit dem Rad hoch zu fahren – vielleicht noch mit dem Kids Tourer mit beiden Kindern drin – lässt mir die Knie weich werden und ich bekomme einen imaginären Muskelkater. Da drängt sich immer häufiger der Gedanke auf, das gute alte Rad einzumotten und statt dessen auf ein E-Bike umzusteigen.

Ich nehme euch mal mit auf eine klitzekleine Zeitreise ins Jahr 2006. In diesem Jahr bin ich besonders viel geradelt und habe auch zum wiederholten Male an der Burgenfahrt teilgenommen. Das ist die größte Rad-Sternfahrt der Welt – just for Fun, wohlgemerkt, kein Radrennen! Im Anschluß an die Tour ließ ich Freunde und Bekannte mittels Tourbericht an dem Ereignis teilhaben.
Und nun möchte ich auch euch in den Genuss kommen lassen:

(Anmerkung: Der Original-Text stammt aus dem Jahr 2006. Er wurde von mir nur leicht angepasst und etwas gekürzt. Wann immer im Text von “euch” die Rede ist, seid natürlich nicht ihr, die treuen Leser von Paulchens kleine Welt, gemeint sondern meine Freunde und Bekannten, an die sich der Text ursprünglich richtete.)

Le Tour, Part III

Bewegte Zeiten erlebt good old Germany gerade. Die Fußball-WM neigt sich ihrem Höhepunkt – und damit auch ihrem Ende – entgegen. Klinsi’s Truppe ist weiter gekommen als man vor dem Turnier zu hoffen wagte, und nun ist ganz Deutschland im Fußball-Fieber.


Pimp my Bike! Ist aber nicht meins…

Ganz Deutschland? Nö. Für manche gibt’s es noch ein Leben neben der Pille aus Leder. Was will ich erst groß drum herum reden – ihr wisst ja was ich meine. Es war mal wieder Burgenfahrt angesagt. Ich hatte ja im Vorfeld schon häufiger mal nachgefragt, wer von euch mitfahren würde. Eure Antworten waren ein lustiges Sammelsurium von Ausreden – Business as usual. Also blieb es erneut an mir hängen, die Farben des Vereins hoch zu halten – und voll zu schwitzen…

Im Vorfeld der Tour überlegte ich mir, wie ich diesmal dem morgendlichen Disput zwischen Körper und Geist aus dem Weg gehen könnte. Die beiden hatten ja in den letzten Jahren immer gewisse Differenzen, wenn es ums Radeln zu früher Stunde bzw. über weite Strecken ging, noch dazu bei mäßigem Wetter. Ich hatte inzwischen herausgefunden, dass der negative Part bei diesem Disput gar nicht mein Körper war, sondern mein innerer Schweinehund, der nur meinen Körper für seine fiesen Zwecke instrumentalisierte. Es galt also, den inneren Schweinehund – im Folgenden der Einfachheit halber „Kurt“ genannt – schon vorher zu besiegen. Nur wie? Training schien mir eine geeignete Methode zu sein. Also fuhr ich, quasi zur Vorbereitung, diverse Kilometer. Ich war fast jeden Tag auf Achse, auch wenn’s mal nicht das beste Wetter war. Ich glaube dadurch hatte ich Kurt schon an einem Punkt, wo er gern Rad fuhr, ganz gleich unter welchen Bedingungen. Aber das wäre ja alles viel zu einfach gewesen…

Die letzte vorbereitende Runde hatte ich für den Donnerstag vor der Burgenfahrt geplant. Es sollte eine längere Tour werden mit einigen Bergen, um mich selbst zu testen. Nun versuchte Kurt offenbar noch eine letzte Offensive. Er veranlasste mich dazu, an dem Tag zu verschlafen und mir auch sonst den Tag zur Hölle zu machen. Gott, der mich offenbar auch nur bedingt toleriert, tat sein übriges dazu, mir einen echt beschissenen Tag zu kredenzen. Ich kam also zu spät ins Büro, in dem es an dem verdammt heißen, schwülen Tag tropisch war und sich kein Lüftchen regte. Die versäumte halbe Stunde vom Morgen hängte ich hinten dran und hoffte danach, durchs radeln den Tag noch zu retten. Zu hause wartete jedoch ein Zettel auf mich mit der Nachricht, dass ein Herr Sowieso mich offenbar in wichtiger Mission telefonisch zu erreichen versuchte, er wolle es nach 18 Uhr noch einmal probieren. Scheißendreck, da wollte ich eigentlich schon auf Achse sein. Kurt überredete mich zum Warten mit dem Argument „Es könnte ja sehr wichtig sein“. Und ich hör auch noch auf den Depp. Der Typ rief jedenfalls bis 19 Uhr nicht an. Also fuhr ich endlich los, etwas angefressen wegen der verlorenen Zeit, die mich einige Kilometer kosten würde.

Ich weiß nicht wie Gott und Kurt es geschafft haben, sich abzusprechen und zu verbünden. Aber es schien geklappt zu haben. Nach ein paar Kilometern brach am Hinterrad eine Speiche. Das ist zwar kein Beinbruch und kann mal passieren und stoppt auch nicht meine aktuelle Fahrt. Allerdings hatte ich gerademal 2 Wochen zuvor das Rad komplett neu einspeichen lassen. Was sollte also jetzt dieser Mist? Auf meinem sonst so sonnigen Gemüt zogen nun endgültig Wolken auf. Später stellte sich heraus, dass es offenbar ein Materialfehler war und ich bekam das Rad kostenlos repariert.

Also weiter ging die Fahrt. Es lief ganz gut, ich kam die Berge recht zügig hoch und brauchte oben kein Sauerstoffzelt – Anzeichen für eine gute Form. Vor dem finalen Anstieg des Abends schlug die Achse des Bösen erneut zu – besser gesagt stach sie zu. Eine Biene hatte vor dem Überfliegen der Straße nicht aufgepasst, knallte nun gegen meinen Arm, von wo sie abprallte und auf meinem Bein zu liegen kam. Sie war offenbar etwas aufgebracht durch diese unvorhergesehene Unterbrechung ihres Fluges. Und um ihren Unmut zu manifestieren stach sie mich spontan ins Bein. Diese Aktion beendete gleichzeitig meinen verbliebenen Rest guter Laune und ihr Leben. Das klingt zwar ziemlich brutal, aber ich finde sie hatte eine faire Chance. Hätte sie mich gefragt was ich tue wenn sie mich sticht hätte ich es ihr schon ausgeredet. Selbst Schuld, dämliche Biene.

Nun quälte ich mich also mit nem schmerzenden Bein den letzten Berg hoch und trat die Rückfahrt an. Es wurden dennoch erstaunliche 70 km Tagesstrecke, was ich als angemessene Leistung empfand. Ich hielt mich nun also für die Tour für gut vorbereitet und hoffte, auch Kurt überzeugt zu haben.

Er versuchte es am Freitag Abend noch einen letztes mal, indem er mir einredete dass es kalt sein und regnen würde. Langsam hatte ich die Schnauze voll von seinem Gelaber und erklärte ihm auf meine liebenswürdige Art – aber dennoch unmissverständlich: „Du mieses Stück Dreck wirst morgen früh mit Begeisterung Rad fahren, oder ich esse nur noch Gemüse und Obst für mindestens 3 Monate.“ Das gab ihm offenbar den Rest, denn er schwieg.
Am Morgen der Tour war er mit Begeisterung bei der Sache. Nachdem ich mein obligatorisches Radfahrerfrühstück, bestehend aus kalten Nudeln und nem Glas Milch, eingeworfen hatte ging’s auch schon los.


Morgens halb 6 in Deutschland…

Treffpunkt 6:30 Uhr, Radshop Onißeit.
Bei meinem Aufbruch hatte es noch ein wenig getröpfelt, doch es hörte schnell wieder auf und wurde zu bestem Radwetter: kein Regen, keine knallende Sonne, angenehme Temperaturen. Perfekt. Allerdings beschloss ich, die Regenjacke noch bis Weimar an zu lassen. Ich traute dem Frieden nicht so recht – schlechte Erinnerungen der vergangenen Jahre. Ich bin kein Pessimist, nur ein Optimist mit Erfahrung…

Meinen schlechten Schätzungen der Teilnehmerzahlen der letzten Jahre beugte ich dieses mal vor, indem ich sie einfach tatsächlich zählte. 32 Leute fanden sich ein, darunter auch Dannys Onkel Reiko, der bereits im vergangenen Jahr mitfuhr, dessen Sohn Chris, und noch ein Bekannter oder Verwandter namens Jürgen. Reiko und Jürgen hatten sich für die Tour ein Tandem geliehen. Ansonsten waren keine weiteren bekannten Gesichter am Start.

Dieses Jahr war auch wieder die Polizei mit von der Partie. Sie eskortierte uns bis nach Erfurt. Zuerst nur mit einem Fahrzeug, dann ab Weimar mit drei.

Die erste Etappe bis nach Weimar verlief vollkommen unspektakulär. Alle kamen problemlos an, es gab weder Pannen noch Ausfälle durch Konditionsdefizite. Die Strecke war die selbe wie immer – auf der Straße nach Oberrossla, dort auf den Ilmradwanderweg, und über Kromsdorf nach Weimar. Am dortigen Treffpunkt warteten schon die Weimarer Radler. Als es von dort weiter in Richtung Erfurt ging schätzte ich die Teilnehmerzahl auf ca. 250. Gezählt habe ich sie allerdings nicht noch mal.

Die einführende Rede der Polizei, dass man doch bitte nach den Regeln der StVO und nicht vor der Eskorte zu fahren habe, fiel diesmal aus. Offenbar hatte der betreffende Beamte seine Notizen zu hause vergessen. Er murmelte einfach nur etwas wie „Ich fahre vorneweg, bitte hinter mir bleiben.“ Und schon ging’s los. Die Strecke führte diesmal komplett über die B7 bis nach Erfurt hinein. Ich musste mich nicht nach vorn durchkämpfen, da ich beim Start bereits recht weit vorn stand. Auch Chris fuhr vorn mit, die beiden anderen mit dem Tandem etwas dahinter.

Auf der B7 schien der Beamte völlig zu vergessen, dass es sich dem Namen nach um eine „Schnellstraße“ handelte. Vielleicht dachte er auch, das gilt nicht für Radfahrer. Jedenfalls hielt er die Geschwindigkeit immer so um die 20km/h, manchmal auch etwas darunter. Das bremste uns schon wieder unschön aus. Offensichtlich war er selbst kein Radfahrer, sonst hätte er gewusst, dass es vorteilhaft ist, wenn man bergab nicht die Bremse bedienen muss und dann mit der höheren Geschwindigkeit die nächste Steigung schon etwas leichter raufkommt. Er hielt also das Tempo künstlich relativ gering, was den positiven Nebeneffekt hatte, dass wir viel weniger Pausen machen mussten, um das Feld zusammenzuhalten. Aber weil die Deutschen – und im speziellen die Ostdeutschen – ein Volk von Nörglern sind, übersahen wir das Positive geflissentlich und regten uns kollektiv über das Geschleiche auf. Tja, wir können eben alle nicht aus unserer Haut.

Wir kamen dann irgendwann tatsächlich in Erfurt am offiziellen Startort der Burgenfahrt an. Verblüfft stellte ich fest, dass wir zwar scheinbar langsamer gefahren waren als in den Jahren davor, aber durch die weggefallenen Zwangspausen in etwa die gleiche Zeit gebraucht hatten.
Das Wetter war nach wie vor phantastisch. Es war nun noch mal kurz Zeit, sich was Essbares ins Gesicht zu stecken und was zu trinken.

Der Moderator – okay, nicht übertreiben: der Mann mit dem Mikrophon – war schon dabei, die selben Sprüche wie immer daher zu beten, also Begrüßungen von „Promis“, Glückwünsche und so weiter. Erinnert ihr euch noch an das letzte Jahr? Ich schrieb euch, dass Ministerpräsident Althaus da war und verkündete, in diesem Jahr mitzufahren, wenn es sein Terminkalender zulässt. Nun, ihm war offenbar tatsächlich ein „Termin“ dazwischengekommen, oder er hatte es bloß versäumt, sich ne anständige Ausrede einfallen zu lassen: Er war nicht da und wurde mit keiner Silbe erwähnt. An seiner statt begrüßte ein General Opitz oder Oppitz oder so ähnlich die Radler und teilte mit, dass die Bundeswehr auch in diesem Jahr wieder Hilfskräfte zur Organisation und so zur Verfügung stellt. Er schien ehrlich überrascht, dass so viele Radsportfreunde am Start waren und versicherte glaubhaft, im nächsten Jahr selbst mitzufahren. Mal schauen, was draus wird. Er kann es vielleicht sogar als „Dienstfahrt“ deklarieren. Immerhin ist ja so ein Fahrrad in gewisser Weise auch ein Kettenfahrzeug…

Der Mann mit dem Mikro verkündete, dass es gleich losgehen werde, er begann auch laut den Countdown mit zu zählen, was von den anwesenden Radlern durch herzhaftes Klingeln akustisch unterstützt wurde. Er kam zur Null, der Startschuss fiel und … nüscht bewegte sich. Was war passiert?, überlegte ich. Hatte er beim Startschuss schlecht gezielt und einen der vorderen Radler ins Bein geschossen? Hatten die Teilnehmer es für einen Warnschuss gehalten und trauten sich nicht an ihm vorbei? Keine Ahnung. Jedenfalls dauerte es einige Minuten, bis ich endlich wieder auf dem Rad saß und das tat, wofür ich hergekommen war – radeln.

In dem Gedränge am Startort hatte ich den Kontakt zu den 3 anderen verloren. Macht nüscht, sagte ich mir, wir finden uns schon wieder. Vor der Tour hatte ich beschlossen, es in diesem Jahr etwas langsamer angehen zu lassen, um mich nicht wieder auf der Rückfahrt so quälen zu müssen. Ich blieb also mitten in dem riesigen Feld – es müssen wieder mehrere Tausend Radler gewesen sein. Dass dieser Plan nicht durchführbar war erwies sich ein paar Minuten später. Ein Stück vor mir im Feld dachte sich einer, er beeindruckt mal seine Tussi mit seinen grandiosen Fähigkeiten, der Beherrschung seines Rades und seinem extrem stark ausgeprägten Gleichgewichtssinn, indem er während der Fahrt einen seiner Arme von seinem Lenker nimmt und ihn um ihre Schulter legt. Zumindest sah sein Plan so aus. Die Durchführung scheiterte natürlich kläglich: Die beiden Lenker verhakten sich und beide – und noch 2 oder 3 Leute die direkt dahinter waren – fanden sich auf der Straße wieder. Nur die Tatsache, dass dadurch das Feld etwas durcheinander kam und ich aufpassen musste dass ich niemandem ins Rad fuhr hielt mich davon ab, ihn spontan und lautstark auszulachen. So ein Voll-Honk.

Also dachte ich mir, es wäre doch besser, weiter vorn eine aufgelockertere Formation zu suchen. Auf ging’s. Auch fand sich bald Chris wieder ein, der auf der Suche nach den anderen beiden das Feld von hinten nach vorn durchsuchte. Ich schloss mich ihm an und wir zogen in hohem Tempo in Richtung Spitze des Feldes. Ich glaube bis zum Zielort ließen wir so um die 80% aller vor uns gestarteten Fahrer hinter uns. Nur die beiden anderen fanden wir nicht. Wir warteten also vor dem Eingang, in der Hoffnung, dass sie nicht doch schon drin waren. Nach 15 Minuten kamen sie dann. Sie waren also weit hinter uns gewesen. Da hätten wir uns die wilde Hatz sparen können.


Auf ins Getümmel!

10:45 Uhr, Zielort Freudenthal. Inzwischen war auch die Sonne rausgekommen. Großartig. Wir schlossen die Räder zusammen und legten als Zeit für die Rückfahrt 12 Uhr fest. Jetzt ging’s auf ins Getümmel. Erster planmäßiger Stop war – natürlich – ein Fresstempel. Bratwurst oder Brätel oder sonst was, uns war’s egal. Hauptsache nen Fetzen Fleisch gerissen. Auf dem Weg zum Bratwurststand hielten wir noch fix beim Infusions- … ähm … ich meine natürlich Informations-Zelt von T-Mobile. Das mir da keiner falsche Schlüsse zieht. Wir haben dort kein Doping abgegriffen, sondern diverses Werbematerial. Ich hab ne „Wink-Hand“ zum aufpusten eingesackt. Keine Ahnung warum. Muss wohl die schon weiter oben erwähnte Ossi-Mentalität gewesen sein: Hauptsache erst mal haben und ein paar Meter weg sein…

Endlich mit unseren ersehnten Fleischteilen in den Händen ließen wir uns auch gleich an Ort und Stelle ins Gras fallen, um etwas auszuruhen. Nebenher tönte von der Bühne schon wieder ein schlechter Moderator. Ich glaube die werden für dieses Event extra ausgebildet. Seine Aufgabe bestand offenbar darin, die diversen Prominenten durch seine Fragen zu nerven.

Da ich sie gerade erwähne sei hier mal fix aufgelistet, was denn so an Prominenz vertreten war:
Da wären also z.B. Gunda Niemann-Stirnemann (die muss ich wohl keinem genauer vorstellen…), Täve Schur, der große alte Mann des ostdeutschen Radsports, nebst seiner Familie inklusive Sohn Jan, der mal Olympiasieger war, Klaus und Uwe Ampler, beide ebenfalls DDR-Radgrößen und Bernd Drogan (mir bis dato unbekannt, aber auch ein ehemaliger Rad-Weltmeister). Es waren sicher noch andere dabei, an die ich mich jetzt nicht mehr erinnern kann – oder will. Man wird eben auch nicht jünger…

Für musikalische Unterhaltung sorgte „Sunshine Brass“, die wohl sicher niemand aus den Charts kennen wird – völlig zu recht.

Nach einer uns angemessen erscheinenden Zeitspanne des Rumliegens setzten wir unsere Runde über den Platz fort, vorbei an weiteren diversen Werbeständen, wo man an diversen Events hätte teilnehmen können. Das taten wir aber nicht, sondern zogen langsam aber sicher wieder in Richtung Ausgang, denn es ging auf 12 Uhr zu, den vereinbarten Abfahrtszeitpunkt.

Vorher ging’s aber noch zum Info-Stand, um zu checken, ob wir mit unseren Eintrittskarten vielleicht in diesem Jahr etwas gewonnen hätten. Aber nein, wir wurden schon wieder übergangen. Nur knapp daneben lag Reiko, dessen Nummer nur um 1 vom Gewinn einer Jahreskarte für den FC Rot Weiß Erfurt abwich. Also war’s vielleicht doch ganz gut, nicht gewonnen zu haben…


Kurze Stärkung vor der Rückfahrt

12 Uhr, Rückfahrt. Da die Sonne nach wie vor brannte scherzten wir, ob wir vielleicht die Räder in einen Lieferwagen packen und damit heim fahren sollten. Oder vielleicht ab Erfurt mit der Bahn, und wie kurios es wäre, die Zugtür offen lassen zu müssen, weil das Tandem nicht mit seiner Länge reinpassen würde.
In dem Moment witterte wieder Kurt (mein innerer Schweinehund, remember?) seine große Chance. Ich spürte, wie er sich auf ne Bahnfahrt zu freuen begann. Also zog ich aus meinem Rucksack ne Banane, er erinnerte sich spontan an meine Drohung, und war sofort wieder begeistert davon, mit dem Rad heim zu fahren. Geht doch nichts über ein gesundes Verhältnis zu seinem inneren Schweinehund…

Die Rückfahrt fand natürlich wieder ohne Polizeieskorte und abgesperrte Straßen statt. Wir wollten es langsam angehen lassen. Doch die beiden auf dem Tandem brachen schnell wieder mit diesem Gebot. Sie zogen los als gäbe es kein morgen. Die hatten ja auch nur jeder die Hälfte der Kraftanstrengung zu verrichten. Wir blieben zunächst gut dran, da das Gelände bis Erfurt kaum Hügel aufweist, nur 3 kleinere Anstiege, die man problemlos meistern kann. An den Weg nach EF konnten wir uns so einigermaßen erinnern, so dass wir nur 2 mal kurz falsch abbogen. Die Momente der Einsicht wurden immer dankbar als Trinkpausen genutzt. Auch durch Erfurt kamen wir ohne Schwierigkeiten. Inzwischen hatte das hohe Tempo für erste Verschleißerscheinungen gesorgt, also wurde ein kurzer Trink-Stop bei McDonalds eingelegt. Ich hab schon oft im Scherz drüber gesprochen, es aber noch nie gemacht: Wir fuhren mit den Rädern am McDrive vor, und schlürften auf dem Parkplatz ne Cola.


Zwischenstop beim Fast-Food-Tempel. Getränke kauften wir stilecht am McDrive.

Auf die B7 wollten wir auf dem Weg nach Weimar eigentlich nicht unbedingt wieder drauf. Ist einfach zu gefährlich ohne Eskorte. Anfangs ist da auch direkt ein Radweg daneben, doch der endet bei Mönchenholzhausen, also quasi direkt hinter Erfurt. Von da an ging’s wieder von Ort zu Ort auf Entdeckungsreise. Würde es der richtige Weg sein? Müssen wir wieder umdrehen und woanders lang fahren? Spannend war’s allemal. Irgendwann beim Überqueren der B7 stoppten wir um zu beratschlagen, ob es vielleicht doch besser wäre, wieder die Schnellstraße zu benutzen und damit sicher nach Weimar zu gelangen. Ein anderer Radfahrer, den wir inzwischen schon ein paar mal überholt hatten und der uns dann bei diversen Stops immer wieder eingeholt hatte, war offenbar etwas ortskundig und erklärte uns den Weg abseits der Schnellstraße. Zumindest glaubten wir das, denn wir verstanden nur die Hälfte von dem was er murmelte.

Die Richtung, in die er deutete war flach, dann leicht bergan. Die Schnellstraße, die in eine etwas andere Richtung führte, ging leicht bergab. Also entschieden wir uns für das Abenteuer Schnellstraße – wohl auch, um den murmelnden Radler nicht als Begleitung zu haben. Und weiter ging’s zügig in Richtung Weimar. Inzwischen bekam Chris schwere Beine. Vermutlich hatte er sich bei der Hinfahrt schon zu sehr verausgabt. Nach ein paar Kilometern wechselte er den Tandem-Platz mit Jürgen, der nun mit dem Mountainbike weiterfuhr. Das Tempo wurde langsamer, aber es ging weiter. Nächster planmäßiger Halt war ein Supermarkt in Weimar, wo wir unsere Getränkevorräte für den restlichen Weg noch mal auffrischten. Chris wurde dazu genötigt, haufenweise Traubenzucker in sich hinein zu stopfen um wieder etwas zu Kräften zu kommen. Sein Gesicht verriet, dass er darüber ebenso begeistert war wie ich über den Bienenstich am Donnerstag.

Der weitere Rückweg verlief dann wieder weitgehend unproblematisch. Wir musste nur ab und zu mal kurz warten, wenn jemand den Anschluss verloren hatte.
In Oberroßla trennten sich dann unsere Wege. Und weil wir Männer sind mussten wir uns dazu nicht umarmen und küssen. Ein kurzes Handzeichen, und der Abschied war perfekt.

Abschließend noch die Tagesbilanz.
Gefahrene Kilometer: 136
2 km weniger als im letzten Jahr. Wir haben uns ja auch weniger oft verfahren. Da fallen mir die beiden Typen wieder ein, die ich im letzten Jahr auf der Rückfahrt traf. Die hatten eine Karte – vermutlich von Mittelerde oder so – und glaubten, jede Menge Akürzungen zu kennen. Ich hab sie in diesem Jahr nicht gesehen. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass sie nach wie vor durch Europa touren und sich einreden, bald in Apolda zu sein…

Fahrzeit: etwas über 6 Stunden
Wir waren mal wieder recht fix unterwegs, obwohl es am Ende etwas langsamer wurde…

Ausfälle / Verletzungen: keine
Alle Räder sind heil geblieben. Verletzt hat sich auch niemand von uns. Als einzige „Verletzung“ – wenn man es so nennen will – wäre ein leichter Sonnenbrand auf Armen und Gesicht festzustellen.

Ich fühlte mich nach der Tour weniger kaputt als in den letzten Jahren. Offensichtlich habe ich in der Vorbereitung irgendwas richtig gemacht. Vielleicht war es einfach die Tatsache, dass ich endlich Kurt im Griff hatte…

Ich bin stolz auf mich. Eigentlich auf jeden, der die Tour auf sich genommen hat, was euch automatisch ausschließt. Ich bin schon gespannt auf eure Ausreden im nächsten Jahr…

So, damit bin ich am Ende meiner Berichterstattung angelangt. Rechtschreibfehler sind als künstlerisches Stilmittel absichtlich im Text versteckt. Wer einen findet kann ihn gern behalten.
Ich freue mich auf euer Feedback :)

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Geschrieben am um 13:51 von Papa - Dies & Das,Papa

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Ein Blick in das Sparschwein

Zugegebenermaßen hat Paul nicht nur ein Sparschwein, sondern drei. Ein klassisches Schwein, einen Elefanten mit Wackelrüssel und einen großen Dino, der regelmäßig gefüttert wird. Alle paar Monate wagen wir einen vorsichtigen Blick in die dunklen Bäuche der prall gefüllten Spar-Tierchen. Für Paulchen ist das Leeren der Spardosen und das damit verbundende Zählen des Geldes ein richtiges Event. Es ist wirklich erstaunlich, was sich da mit der Zeit für ein kleines Vermögen angehäuft hat.

Weil wir nicht enden wollen wie Dagobert Duck, der in seiner Talersammlung baden konnte, geht es in regelmäßigen Abständen zur Bank, um die Ausbeute auf Paulchens Konto einzuzahlen. Stolz schüttet er den kompletten Inhalt des Schweinebauchs in den Münzzähler und lauscht dem lustigen Klimpern der einzelnen Münzen. Anschließend wird das Ganze auf sein Sparbuch eingezahlt und mit 0,5 % verzinst.

Mama und Papa denken gerne weiter voraus. Dieses Sparbuch wird er von uns zum 18. Geburtstag ausgehändigt bekommen in der Hoffnung, dass ihm das Kapital behilflich sein wird beim Start in ein eigenständiges Leben. Aus diesem Grund habe ich auch ein wenig Bauchweh bei dem Zinssatz. Sicherlich sind 0,5 % besser als nichts, aber dennoch muss es doch eine Steigerungsmöglichkeit geben.

In den letzten Tagen haben wir online nach Alternativen gesucht und sind dabei auf den Begriff Tagesgeldkonto gestoßen. Das Prinzip eines solchen Kontos ist schnell erklärt. Ein Tagesgeldkonto ist ein Guthabenkonto, auf das man täglich zugreifen und gleichzeitig von guten Verzinsungen profitieren kann. Ich glaube, es gibt wohl keine andere Art von Konto, das mit dieser Flexibilität mithalten kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass es keine Kündigungsfrist gibt.
Ein paar Einschränkungen gibt es dennoch. Mit einem Tagesgeldkonto kann man nicht auf ein anderes Konto überweisen und auch das Bezahlen per Lastschrift ist nicht möglich. Das braucht Paul aber sowieso noch nicht, von daher waren diese Einschränkungen für uns akzeptabel.

Wenn man ein Tagesgeldkonto für ein Kind eröffnen möchte, sollten ein paar wesentliche Punkte beachtet werden:

1. Nicht jeder Anbieter bietet Tagesgeldkonten für Kinder an.
2. Beide Erziehungsberechtigte müssen ihre Zustimmung für die Eröffnung des Kontos erteilen.
3. Es darf nur Geld des Kindes (z.B. durch Schenkung, Sparen, usw.) eingezahlt werden.
4. Die Sparfreibeträge müssen beachtet werden.

Das Schöne ist aber, das man bequem von zu Hause aus die Angebote von verschiedenen Anbietern einholen und die Tagesgeldkonten vergleichen kann. Eine schöne Seite zum Vergleichen wäre zum Beispiel Tagesgeldkonto.in, die sehr benutzerfreundlich aufbereitet ist. Auf der Startseite findet man die wichtigsten Infos auf einen Blick und hat zusätzlich Einsicht in die Top 10 der Tagesgeldanbieter im Vergleich. Interessant ist auch der Tagesgeldrechner, in dem ihr euren Anlagewert und die Anlagedauer eingebt. Es werden nicht nur die besten Angebote angezeigt, sondern auch gleich der entsprechende Zinsertrag. Wusstet ihr, dass es bei einem Tagesgeldkonto sogar Zinseszins (die Zinsen werden mitverzinst) gibt? Es lohnt sich also doppelt diese Anlageform in Betracht zu ziehen.

Für uns hat sich nun gezeigt, dass ein Tagesgeldkonto eine wirklich tolle Alternative zu dem klassischen Sparbuch ist. Wir haben weiterhin volle Kontrolle und sind flexibel in Sachen Verfügbarkeit und Kündigung. Die Zins-Beträge können sich zudem wirklich sehen lassen. Wir werden auf jeden Fall dranbleiben und den Wechsel ernsthaft in Betracht ziehen.

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Geschrieben am 17.01.2012 um 22:17 von Franzi - Dies & Das,Paul

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