A walk in the park…
Was für ein Tag! Herrliches Wetter, endlich mal wieder Sonnenschein. Was könnte es also besseres geben, als die Kinder angemessen einzupacken und irgendwas draußen zu unternehmen? Richtig: NICHTS! Nachdem einige von uns den ganzen Vormittag im Bett verbracht hatten (und der Vati Rest derweil die Kinder bespaßte) wurde erst beim Mittagessen der Entschluss gefasst, mal wieder dem Spielplatz einen Besuch abzustatten – das erste Mal in diesem Jahr.
Die Kinder mussten wir dazu nicht lange überreden. Kaum war der Plan verkündet schleppten sie auch schon ihre Stiefel und Jacken ins Kinderzimmer, um sich von mir anziehen zu lassen.
Ganz nach dem Motto “Der Weg ist das Ziel” war besagter Weg schon mit diversen “Abenteuern” gepflastert. Da wäre zunächst “die Mauer” zu nennen. Eine kleine Mauer ein Stück weit die Straße runter, auf der Paul wann immer es geht lang laufen will. Während der vergangenen eisigen Wochen war das nicht möglich. Doch heute konnte ihn nichts von “seiner” Mauer fern halten.
An anderer Stelle auf dem selben Weg entstand das folgende Foto. Vor etws mehr als einem halben Jahr wurde ein sehr ähnliches Bild an einer sehr ähnlichen Stelle geschossen…
Die nächste Etappe führte uns durch die örtliche Fußgängerzone. Ihre Tage sind gezäht. Noch in diesem Jahr soll sie wieder für den Verkehr frei gegeben werden. Auf Grund der daraus resultierenden notwendigen Umbaumaßnahmen ist sie derzeit streckenweise eine große Baustelle. Paul ließ es sich nicht nehmen, einmal gründlich den großen Bagger zu begutachten, den ihr auf diesem Bild nicht sehen könnt. Aber er war bzw. ist da, glaubt mir
Idealerweise – oder auch fatalerweise, wie man’s nimmt – kommen wir auf dem Weg zum Spielplatz auch an Apoldas bestem Eiscafé vorbei. Genau genommen kamen wir aber eben nicht daran vorbei sondern endeten zwischenzeitlich darin, um uns an den feilgebotenen Leckereien zu laben. Paul entschiedt sich für den Eisbecher “Pinocchio”, der seine besten Zeiten irgendwann vor diesem Foto hatte.
Katharina hatte bislang nur wenige Erfahrungen mit Eis gemacht. Und diese lagen zurück in einer Zeit, da noch kein Zähnchen ihren Mund bevölkerte. Dementsprechend “furchtlos” langte sie zu und musste feststellen, dass besagte Beisserchen auf das kalte Zeug etwas anders reagierten als der zahnlose Mund, in dem ihr letztes Eis verschwand.
Dann ging es E N D L I C H weiter zum Spielplatz. Das letzte Stück wollte die Maus selber laufen, statt im Wagen zu “cruisen”. Man kann ja auch viel mehr erkunden und entdecken, wenn man zu Fuß unterwegs ist.
Und dann konnte erstmals seit langer Zeit wieder die große Rutsche unsicher gemacht werden. Die Schaukeln und die Enten, die auf dem noch immer teilweise zugefrorenen Teich übers Eis wankten, wurden prompt erst einmal ignoriert. Dabei hatte Paul extra darauf bestanden, ein paar Scheiben seines geliebten Knusperbrots (Toast) als Entenfutter mitzunehmen. Aber die Vögel mussten vorerst warten. Während Katharina und die Mama noch die letzten Meter bis zum Spielplatz zurücklegten war Paul schon vorweg geflitzt und kletterte – inzwischen fast ohne Hilfe – das Gerüst zur Rutsche hoch. Zwischendurch durfte auch die Maus mal rutschen. Sie macht das nämlich genauso gern wie Paul, aber momentan noch mit festhalten.
Mittlerweile hatte Paul auch realisiert, dass es ja auf dem Spielplatz auch noch Schaukeln gab. Und auch diese musste gleich mal ausprobiert werden. Sichtlich vergnügt ließ er sich dabei von mir höher und höher anschubsen.
Schlußendlich kamen auch die Entchen noch zu ihrem Snack. Wie erwähnt ist der Teich – trotz bereits einiger wärmerer Tage – noch nicht ganz eisfrei. Dementsprechend ungeschickt bewegten sich die Enten zu den Brotstücken. Einige wagten sich heraus und etwas näher an uns ran. Für die Kinder war es ein großer Spaß – auch wenn sie nicht unerhebliche Teile des Entenfutters letztlich selbst verputzten…
Viel zu schnell war damit das Wochenende wieder vorbei. Auf dem Heimweg im Bus war beiden Kindern dann schon anzumerken, dass der Abend für sie nicht mehr sehr lang werden würde. Als ich Paul ins Bett brachte und ihn fragte, ob ihm der Tag Spaß gemacht hat berichtete er mir noch einmal ausführlich, was wir heute alles gemacht haben. Hoffen wir also auf noch viele Wochenenden mit schönem Wetter, damit wir solche Ausflüge noch oft wiederholen können.
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Kerstin Pfenninger
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kathrinkrams
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Bester Puschel











